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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 04:08 Uhr

Nordbahn : RB 61 und 71 werden Flirt-Route

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die nordbahn übernimmt am 14. Dezember, Stichtag des europaweiten Wechsels zum Winterfahrplan, die Strecken zwischen Wrist und Hamburg-Altona sowie Itzehoe und Hamburg-Hauptbahnhof. Bis dahin hat die AKN-Tochter 100 Millionen Euro investiert. Gestern stellte die Geschäftsführung das Betriebskonzept für die Linien RB 61 und RB 71 vor, auf der bislang die Regionalbahn die Fahrgäste beförderte.

shz.de von
erstellt am 12.Nov.2014 | 18:32 Uhr

13 Fahrzeuge braucht die Nordbahn, um die hohe Taktung bewerkstelligen zu können. 15 Züge der Firma Stadler wurden bestellt. Die ersten drei stehen schon in der neu aufgebauten Werkstatt in Hamburg-Tiefstack, die anderen folgen in den kommenden Wochen. „Flirt“ heißen die modernen Züge mit den großen Fenstern und den hellen Fahrgasträumen. Das steht für „Flinker Leichter Innovativer Regionaltriebzug“.

In den Fuhrpark fließt denn auch der größte Teil der Investitionssumme, gefolgt vom Aufbau der Werkstatt und schließlich das Personal. 35 Triebfahrzeugführer wurden inzwischen ausgebildet und sammelten in anderen Unternehmen übergangsweise erste Fahrstunden und damit Erfahrung an.

Die Zugbegleiter stehen bereit, die sich ausschließlich um Wohl und Sicherheit der Fahrgäste kümmern werden und keine weiteren betrieblichen Aufgaben wahrnehmen. „Ende des Jahres wird die nordbahn auf 110 Mitarbeiter gewachsen sein“, sagte Geschäftsführer Peter Steinhart gestern vor Journalisten.

Die Zahl der von allen drei Betreibern angebotenen Zugverbindungen zwischen Hamburg und Elmshorn steigt ab dem 14 Dezember von täglich 71 auf zukünftig 87. RB 61 heißt die Linie zwischen Itzehoe und Hamburg-Hauptbahnhof, auf der wochentags die Züge ebenso im Stundentakt verkehren wie auf der Linie Itzehoe/Wrist – Hamburg-Altona (RB 71). „In der Hauptverkehrszeit zwischen 6 und 8 Uhr sowie 15 und 19 Uhr setzen wir Verstärker ein, so dass stündlich drei Züge fahren“, sagte Thomas Wolf, Leiter Betrieb bei der nordbahn. Möglich wird diese hohe Taktung, weil die Züge aus Itzehoe (Linie 61) mit den aus Wirst kommenden Zügen (Linie 71) zusammengekoppelt werden. In der Gegenrichtung werden die Züge in Elmshorn „geflügelt“, also getrennt: ein Teil des Zuges fährt nach Wrist, der andere nach Itzehoe.

Der Fahrplan umfasst die Zeitspanne von 7 bis 21 Uhr. In den Nächten des Wochenendes von Freitag bis Sonntag pendeln zudem Züge auf der Linie RB 61 zwischen Itzehoe über Elmshorn bis Pinneberg, wo Fahrgäste Anschluss an die S 3 bis Hamburg-Hauptbahnhof haben.

Fehlt knapp fünf Wochen vor Start nur noch die Betriebszulassung für die neuen Fahrzeuge. Sollte sie erst nach dem 14. Dezember eingehen, greift das Unternehmen auf einen Ersatzfahrplan zurück, für den externe Fahrzeuge angemietet werden.

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