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Welt-Alzheimer-Tag : Raus aus der Isolation in die Kirche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie wollen ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung: Pastorin Almuth Bretschneider, Doris Bornholdt, Ruth Tobis, Angelika Droege, Monika Badorrek und Heike Perrey von der Diakoniestation Uetersen.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2014 | 22:03 Uhr

Während eines Gottesdienstes zum Welt-Alzheimer-Tag am Sonntag, 21. September, in der Erlöserkirche, Beginn um 10 Uhr, richtet sich das Interesse besonders auf Menschen mit Gedächtnis-, Denk- und Orientierungsstörungen und an die Menschen, die sie haupt- und ehrenamtlich pflegen.

Insbesondere pflegenden Familienangehörigen soll Gelegenheit gegeben werden, mit ihren Angehörigen zusammen einen Gottesdienst zu besuchen. Dort kommen Menschen zusammen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Dort kommt es nicht darauf an, alles zu verstehen – bekannte Texte, Lieder und Abläufe, einfache Sprache, gemeinsames Abendmahl: das alles kann die Anwesenden mit allen Sinnen ansprechen und verschüttete, aber dennoch vertraute Erinnerungen wecken.

Neben der betroffenen Gruppe ist natürlich auch die Gemeinde (Erlöser- und Klosterkirche) eingeladen, an dieser besonderen Kirchzeit teilzunehmen. Denn so könne ein „Wir-Gefühl“ entstehen, Solidarität gezeigt werden, sagen die Veranstalter.

Wer mag, kann am Rande des Gottesdienstes und während eines anschließenden Kirchenkaffees das direkte Gespräch mit den Diakoniemitarbeitern suchen. Sie informieren gerne über Hilfsangebote und Erfahrungen, reichen die Hand.

Wer einen Fahrdienst benötigt, kann sich telefonisch mit der Diakonie in Verbindung setzen. Die Mitarbeiter sind unter 04122/7744 vormittags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

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