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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 03:20 Uhr

Fußball : Raus aus dem Aufstiegsrennen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Endgültig aus dem Aufstiegsrennen der Kreisliga 8 verabschiedet haben sich am Sonntag die 1. Herren des Heidgrabener SV: „Für uns beginnt jetzt die Vorbereitung auf die nächste Saison“, sagte HSV-Trainer Ove Hinrichsen nach der 2:4-Pleite beim SC Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 13.Apr.2015 | 21:18 Uhr

Dass die Heidgrabener die Bezirksliga abhaken müssen, lag auch an Schiedsrichter Ulrich Barth, den Hinrichsen hart kritisierte: „In der zweiten Hälfte hat die reine Spielzeit nur ungefähr 15 Minuten betragen, weil der Referee bei jeder zweiten Entscheidung zu seinen Assistenten gelaufen ist, um bei ihnen nachzufragen!“ Komödienhafte Züge hatte Barths Gebaren, weil er sich nach jeder verhängten persönlichen Strafe (gegen Heidgraben zückte er vier Gelbe Karten und zweimal „Gelb-Rot“, der SCP kam ohne Verwarnung davon) umständlich seine Brille aufsetzte, das Vergehen notierte und sich seine Haarpracht ordnete.

Kurios: Ohne, dass Barth zuvor wieder angepfiffen hatte, spielten die Pinneberger in diesen Situationen mehrmals schon weiter ‒ was der Referee durchgehen ließ. „Ich hoffe, du kannst heute Abend vor Lachen überhaupt einschlafen“, sagte Hinrichsen nach dem Abpfiff zu SCP-Coach Stephan Roesler, und ergänzte: „Wenn es nicht so traurig wäre, würden auch wir über den Auftritt, den der Schiedsrichter speziell in der zweiten Hälfte hingelegt hat, lachen ...“ Zunächst kamen die Heidgrabener, die etwas defensiver als zuletzt agierten, gut ins Spiel: Chris Redmer gewann einen Offensivzweikampf und schickte Philippe Schümann steil, der freistehend an SCP-Keeper Manuel-Stefano Marx vorbei zum 0:1 einschob (10.). Nachdem Lasse Leowald eine gute Chance zum 0:2 vergeben hatte, glich die Heim-Elf aus ‒ Fabian Doell konnte den Ball nicht mehr klären (41.). Nach dem folgenden Anstoß jagte Schümann den Ball aus dem Mittelkreis an die Latte. Kurz vor der Pause gingen die Gäste wieder in Führung: Ein Freistoß, den Alexander Martin aus dem rechten Halbfeld mit viel Effet auf den langen Pfosten geschlagen hatte, ging zum 1:2 ins Tor, ohne dass ihn noch ein Spieler berührte (45.). Nach dem Seitenwechsel schlief die Gäste-Abwehr bei einem Pinneberger Einwurf, was Okan Yumut das 2:2 ermöglichte (48.). „Das ist der einzige Fehler, den ich meinem Team vorwerfe ‒ den Rest hat der Schiedsrichter erledigt“, sagte Hinrichsen. Zwei Elfmeter führten zum SCP-Sieg: Als Doell einen Pinneberger festhielt, verwandelte Nico Krüger zum 3:2 (53.). Den zweiten Strafstoß, den Hinrichsen „als Witz“ empfand (Dennis Malysz war mit einem Pinneberger zusammengeprallt), nutzte Aleksandar Lesniak zum 4:2-Endstand (73.). Jan Hansen (zurecht wegen wiederholten Fouls/79.) sowie Doell nach einer Diskussion mit dem Referee (93.) bekamen „Gelb-Rot“.

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