Ernst Barlach Haus : Rauminstallationen von Isa Melsheimer

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Die in Berlin lebende Künstlerin Isa Melsheimer (*1968) hat sich die urbanen Lebensräume und die Bedingungen ihrer Gestaltung und Veränderung zum Thema gemacht. Sie zeigt im Ernst Barlach Haus im Jenischpark unter dem Titel: „Kontrastbedürfnis“ – interessante Plastiken aus Beton, Glas oder Keramik in modellhaften Versuchsanordnungen. Dabei interessieren die Künstlerin die städtebaulichen Szenarien auch die Dynamik der sozialen Spannung. Frau Melsheimer geht in ihren Ausstellungen auf konkrete Orte ein und entwirft komplexe Rauminstallationen. Dabei eignet sich das Atrium und der große Ausstellungsraum an der nördlichen Seite im Ernst Barlach Haus in der Baron-Voght-Straße 50a, sehr gut als „Ausstellungsparcour“.

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23. Juli 2015, 18:06 Uhr

Die Maßstabsprünge, der Perspektivwechsel und die Materialkontraste geben der Schau besondere Impulse und Ausdruckskraft. Die skulpturalen Arbeiten werden von Gouachen begleitet, die mit Zitaten aus den Bereichen Kunst, Architektur,  Design und Popkultur überlagert werden.

Den Titel der Schau: „Kontrastbedürfnis“, hat sich Isa Melsheimer von dem Architekten Werner Kallmorgen (1902-1979) geborgt. Er sah darin eine Grundlage für das Gestalten, Betrachten und Erleben von Architektur. Für die Künstlerin ist es eine „Grundmotivation“ ihrer künstlerischen Arbeit. Sie begibt sich auf die Spuren von Kallmorgen und nimmt weitere markante Gebäude ins Visier. Die sehenswerten Rauminstallationen sind bis zum 4. Oktober zu sehen.

Kuratorenführung am 1. September um 18 Uhr. Geöffnet: Di.-So. 11 bis 18 Uhr.

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