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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 07:52 Uhr

Raudies bei der DLRG

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wo kann die Politik die Arbeit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) besser unterstützen? Dieser Frage stellte sich die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies und besuchte Jochen Möller, Landesbeauftragter für Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz der DLRG, Landesverband Schleswig-Holstein, in Wedel.

shz.de von
erstellt am 07.Jan.2013 | 21:14 Uhr

Im Gespräch monierte Jochen Möller, dass der Bereich Wasserrettung in Schleswig-Holstein – immerhin das Land zwischen den Meeren – nicht zum Katastrophenschutz gehöre. Dabei spiele der Küstenschutz im Land auch historisch eine große Rolle. „Im Falle eines Hochwassers durch Sturmfluten wären an der Nordseeküste 250000 Menschen auf 3400 Quadratkilometern Überflutungsraum betroffen. An der Ostseedeichlinie wären 92000 Männer, Frauen und Kinder in Not“, sagt Möller. Außerdem würden viele Kulturgüter für immer in den Fluten versinken. Das habe man offenbar auf Landesebene erkannt. Deshalb wird im Rahmen eines Pilotprojekts darauf hingearbeitet, die Wasserrettung in den Katastrophenschutz einzubinden. Die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies sagte zu, sich regelmäßig über den Sachstand der Beratungen zu informieren. Und noch eine Schieflage sprach der DLRG-Landesbeauftragte an. Was wenige wissen: „Die DLRG führt auch Krankentransporte durch. So holen wir erkrankte Seeleute von Bord und sorgen dafür, dass sie ärztliche Behandlung erhalten oder in ein Krankenhaus gebracht werden. Dafür erhalten wir jedoch keine Vergütung. Die entstandenen Kosten werden von uns getragen.“ Die SPD-Politikerin will sich nun über Möglichkeiten der Kostenübernahme informieren.

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