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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 10:15 Uhr

Stadtumbau : Rathaus mit Kindergarten?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bürgermeister Volker Hatje kann sich vorstellen, in dem geplanten Rathaus-Neubau einen Kindergarten unterzubringen. „Ich möchte, dass das Rathaus am neuen Standort nicht nur der Verwaltung dient, sondern auch intensiv von den Bürgern genutzt und angenommen wird“, sagte er in einem Vortrag zur Zukunft Elmshorns vor Mitgliedern der SPD.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 21:53 Uhr

Hatje betonte, in den Planungen für die Entwicklung der stark wachsenden Krückaustadt spiele die Schaffung neuen Wohnraums eine zentrale Rolle. Eine der größten Herausforderungen sei dabei der Ausbau einer angemessenen Infrastruktur. Nach seinen Angaben sollen in den kommenden Jahren 600 überwiegend barrierefreie oder barrierearme Wohnungen geschaffen werden, „die zu einem guten Teil auch im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus gefördert werden.“

Bereits 2007 haben die politischen Gremien einen innerstädtischen Umbauprozess angestoßen, in dessen Mittelpunkt der Bahnhof und das Bahnhofsumfeld sowie das 19 Hektar große Gebiet Krückau-Vormstegen stehen (UeNa berichteten). Ziel ist die Entwicklung eines attraktiven Stadtteils in zentraler Lage und damit die Beseitigung der Industriebrachen und der städtebaulichen Mängel, die das Gebiet bis heute prägen. Wesentlicher Bestandteil der Pläne ist der Rathaus-Neubau. Noch steht allerdings nicht fest, wo genau das Verwaltungsgebäude seinen Platz bekommt. Als sicher gilt allerdings, dass es rund um den Buttermarkt seinen Platz finden wird, also wahlweise nördlich oder südlich der Schauenburger Straße.

Herzstück des Gebietes, das machte Hatje vor den Sozialdemokraten deutlich, sollen die Knecht’schen Hallen werden, ein Gebäudekomplex, der nach der Sanierung einer neuen Nutzung zugeführt werden soll. „Es gibt schon eine Menge kreative Ideen“, so der Bürgermeister.

Weit weniger unkompliziert verläuft dagegen die Umgestaltung des Bahnhofs. „Leider ist und bleibt die Bahn ein schwieriger Verhandlungspartner“, sagte Volker Hatje und kritisierte das offenkundig mangelnde Interesse des Unternehmens an einem Umbau. Er stellte aber klar, dass es dazu für ihn keine Alternative gibt: „Die bisherigen Bushaltestellen am Bahnhof sind völlig überlastet. Für Verwaltung und Politik bleibt es das Ziel, eine zentrale Umsteigestation zwischen dem Stadtbusverkehr und den Zügen einzurichten.“

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