Idee : Rampen aufschütten

3391938_800x478_4f5fa9a91bbcd.jpg

Dicke Kratzer zieren die Rampen in der Uetersener Parkpalette. Etliche Reifen haben an den Bordsteinen Gummi gelassen, einige Kotflügel auch Lack.

shz.de von
13. März 2012, 21:07 Uhr

„Die Leute haben immer Schwierigkeiten, hier raufzufahren“, sagte Lebrecht von Ziehlberg, Vorsitzender des UetersenStadtMarketing (USM), bei einem Ortstermin mit dem Kaufmann Heinz Kubik, Woolworth-Chef Kurt Dolling-Glinka und dem Straßenbaumeister Eric Müller. Das Problem: Die Gehwege entlang der Auffahrten sind mit einer Höhe von 22 Zentimetern fast doppelt so hoch als übliche Bürgersteige. Ausscherende Kotflügel ecken an. Der Keller und die oberen Decks stehen daher meist leer.

Von Ziehlberg, Dolling-Glinka und Kubik wollen Abhilfe schaffen, um die Parkpalette aufzuwerten. Ihre Idee: Die Fahrbahnen der Rampen sollten angehoben werden, indem mehrere Zentimeter Straßenbelag aufgetragen wird. Das wäre wohl günstiger, als die Bordsteine abzuflachen. Der hohe Stahlanteil im Beton ließe ein Abfräsen laut Müller ohnehin kaum zu.

Die Kosten will das USM übernehmen. Müller wird ein Angebot erstellen, das der Stadt zur Genehmigung vorgelegt werden soll. Bürgermeisterin Andrea Hansen hat bereits Beratung durch ihre Mitarbeiter zugesagt.

Die Zukunft der Parkpalette bleibt indes ungewiss. Nachdem der Investor Ferox im Januar absprang, beauftragte der Bauausschuss die Stadt, weitere Interessenten zu suchen. Erste Gespräche sind bereits gelaufen. „Eventuell haben wir da jemanden“, sagte gestern der Vorsitzende Günter Wehner. Er ist sich allerdings sicher, dass die Parkpalette abgerissen wird. „Sonst lohnt sich das nicht für den Investor“, sagte er.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert