zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 23:04 Uhr

Politik : Ralf Stegner bei den Stadtwerken

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ralf Stegner, Landesvorsitzender der SPD und Fraktionschef der Sozialdemokraten im Kieler Landtag, hat gestern Abend die Stadtwerke Uetersen besucht. Stegner begleitete einen Tag lang Thomas Hölck, den SPD-Landtagskandidaten für den Wahlkreis 24. Der Kieler ließ sich von Stadtwerkegeschäftsführer Manfred Tietje und Aufsichtsratschefin Sabine Lankau in die Thematik der Stadtwerke als lokaler Anbieter von Strom und Gas einführen. Natürlich wurde das Gespräch dabei unweigerlich auch auf den Uetersener Windpark und die Idee gelenkt, diesen auszuweiten beziehungsweise zu repowern, also leistungsmäßig „aufzustocken“.

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2012 | 21:01 Uhr

Stegner sagte, dass er den Windpark Uetersen als überaus wertvoll für die gesamte Region erachte. Denn er befinde sich inmitten eines noch wachsenden Verdichtungsraumes. Der in Uetersen erzeugte Strom könne vor Ort verbraucht werden. Dafür bedürfe es keines teuren Leitungsnetzes wie es woanders erforderlich sei. Natürlich wisse er, dass es in einem Verdichtungsraum immer auch Spannungen mit der Bevölkerung gebe, gehe es um ein solches Thema wie die jetzt in Uetersen beschlossene und vom Kreistag mehrheitlich torpedierte Erweiterung des Windparks. Wichtig sei daher eine frühzeitige und nachhaltige Bürgerbeteiligung mit dem Ziel, möglichst alle von den Vorteilen zu überzeugen, die eine solche Erweiterung mit sich bringe. Es müsse gelingen, zumindest eine Mehrheit der Bevölkerung von dem positiven Image eines Windparks vor Ort zu überzeugen.

Für Thomas Hölck ist der Windpark Uetersen bereits ein dezentrales Vorzeigeunternehmen. Die Stadtwerke Uetersen sollten auch deshalb auf ihrem weiteren Weg die Unterstützung aller Politiker im Stadtparlament erfahren, sagte Stegner. Viele Bürger würden Vertrauen und Vor-Ort-Präsenz, verbunden mit nachhaltigen Entscheidungsprozessen wollen. Natürlich, so Stegner, müsse bei dem Produkt Ökostrom auch der Preis stimmen. Es müsse bezahlbar bleiben.

Das unterscheide die SPD übrigens von einer kleineren Partei.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert