Neues Kirchliches Zentrum : Räumung und Abriss bis Mai

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Im Herzen Elmshorns soll ein neues kirchliches Zentrum entstehen. Probst Dr. Thomas Bergemann, Diakonie-Geschäftsführer Thorsten Sielk und Projektmanager Sven Vierenklee haben jetzt die Bauplanung vorgestellt: Ab Mitte Februar wird geräumt und entkernt. Dann rücken die Bagger an, um den Kleinen Nikolaisaal und Nebengebäude abzureißen. Als Termin für die Fertigstellung wird Juni 2016 anvisiert.

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15. Januar 2015, 18:10 Uhr

„Das alte Gebäude zu sanieren, wäre teurer geworden“, begründete Probst Bergemann die Entscheidung, neu zu bauen. „Für uns ist der Bau eine großartige Chance“, ergänzte er. Mit dem Neubau des Zentrums an der Kirchenstraße 1 - 3 will der Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf die Bedeutung des Kirchenstandorts Elmshorn stärken, die kirchlichen Dienste an einem Ort vernetzen und sozialen Wohnraum in Top-Lage schaffen.

Der viergeschossige Neubau entsteht neben dem Haus der Diakonie in direkter Nachbarschaft zur historischen Hauptkirche St. Nikolai. Für den 4000 Quadratmeter großen Neubau investiert der Kirchenkreis 7,4 Millionen Euro. Hier werden in Zukunft die kirchlichen Dienste und Werke, wie das Jugend- und Frauenwerk, die Notfallseelsorge, die Ökumenische Arbeitsstelle und die Kita-Fachberatung arbeiten. Ferner sind Büros für die Kirchengemeinde St. Nikolai, die Pfarrstelle Evangelische Bildungsarbeit und Spiritualität, für den Kirchenkreis, den Kirchengemeindeverband Elmshorn sowie die Mitarbeitervertretung geplant.

Herzstück des Gebäudes ist ein neuer Gemeindesaal. Das bestehende Café wird erweitert und optisch an den Neubau angepasst. Außerdem entstehen unter dem Dach des neuen Zentrums 23 geförderte Wohnungen, zehn davon für Menschen mit Handicap, fünf auch rollstuhlgerecht. „Geplant sind vorwiegend Ein-zimmer-Wohnungen. Es gibt aber auch Zwei-Zimmer-Wohnungen und Wohnungen, für Familien“, so Projektmanager Vierenklee. „Im Februar werden nach jetziger Planung und in Abhängigkeit vom Wetter die Abbrucharbeiten in der Kirchenstraße beginnen. Den Tiefbau planen wir für Mai und Juni. Im Anschluss daran startet die Hochbauphase, die bis ins nächste Jahr andauern wird“, fasste er zusammen.

Im Juni sollen die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sein. Es folgen Rohbauarbeiten bis in den November hinein. An Fassaden und Fenstern wird zwischen September und Dezember gearbeitet. Im Oktober oder November soll mit dem Innenausbau begonnen werden. Läuft alles nach Plan, können die Mieter im Juni 2016 einziehen.

Die Parkplätze im Bereich des Bauprojekts werden hinter einem Bauzaun verschwinden. Nicht betroffen sind die Behindertenparkplätze, sie bleiben zugänglich. Auch die Kirchenstraße kann während der gesamten Bauzeit befahren werden. Wer sich über den Baufortschritt informieren möchten, kann auf die Webseite des Kirchenkreises gehen:

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