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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 15:02 Uhr

Saison : Qualitäts-Check der Badeseen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine Woche vor dem offiziellen Beginn der Badesaison läuft im Kreis Pinneberg die Überprüfung der Wasserqualität in den Badeseen. Mit einem negativen Ergebnis sei nicht zu rechnen, teilte Kreissprecher Marc Trampe jetzt mit. Dagegen bleibt das Badeverbot in der Elbe vor Wedel bestehen.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 21:59 Uhr

Mit dem Freibad Oberglinde in Moorrege, dem Freibad am Rantzauer See in Barmstedt und dem Baggersee in Appen, eine ehemalige Kiesgrube, gibt es im Kreis Pinneberg drei stark frequentierte Natur-Badestellen. Hinzu kommen die Nordseebadestellen Nord und Süd auf der Düne Helgoland.

Die Schleswig-Holsteinische Badegewässerverordnung sieht eine Überprüfung der Wasserqualität vor Saisoneröffnung ebenso vor wie eine ständige Überprüfung während der laufenden Badesaison. Im Kreis Pinneberg passiert das ab 1. Juni in Abständen von etwa 14 Tagen.

„Im vergangenen Jahr haben diese Untersuchungen gezeigt, dass alle Badestellen im Kreis Pinneberg über eine sehr gute Wasserqualität verfügen“, sagte Marc Trampe. Er gehe davon aus, dass sich daran auch in diesem Jahr nichts ändern werde. Zwar waren das Freibad Oberglinde und der Ranztauser See 2013 wegen des vermehrten Auftretens von Blaualgen gesperrt worden, das habe die Qualität insgesamt allerdings nicht beeinträchtig, so der Pressesprecher des Kreises.

Dagegen wird vor dem Baden in der Elbe vor Wedel weiter gewarnt. „Das Strandbad ist, anders als der Name vielleicht verheißt, keine Badestelle“, sagte Pressereferentin Stefanie Bossen. Grund ist weniger die Wasserqualität als vielmehr die akute Gefahr durch den Sog des Wassers und den Wellenschlag. „Viele Menschen unterschätzen das“, so Stefanie Bossen. Immer wieder waren hier in den vergangenen Jahren Badende in lebensgefährliche Situationen geraten. Deshalb bleibt auch in dieser Saison die DLRG vor Ort. Das Mitführen von Hunden ist auf dem Abschnitt des Strandbades ebenfalls verboten. Geduldet werden die Vierbeiner lediglich am Stand unterhalb des Elbwanderweges. „Die Stadt versucht so, den Hundehaltern entgegenzukommen“, sagte Bossen.

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