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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 17:54 Uhr

Praktikum : Projekt mit Vorbildcharakter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Praktika sind ein wichtiges Mittel, den richtigen Weg in den Job zu finden. Doch wohin soll sich ein Schüler wenden, wenn ihm nicht ansatzweise klar ist, in welche Richtung die berufliche Reise gehen soll? Jugendliche von der Regionalschule Moorrege können in dieser Situation von einem neuen Angebot profitieren, dass ihnen fünf Unternehmen machen. „All-in-One-Praktikum“ hat die Initiatorin Christina Bichel das Projekt genannt, das während eines Pressegesprächs vorgestellt wurde.

Angeboten wird das neue Vorhaben von Loll Feinmechanik (Tornesch), Famila, Riewesell GmbH (beide Uetersen), dem Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein, Barmer GEK aus Elmshorn sowie der Regionalschule.

Zwei Wochen dauert das Praktikum. In der ersten Woche können die Schüler jeweils einen Tag bei einem Unternehmer „reinschnuppern“. Am Freitag bietet die Barmer zusätzlich ein Bewerbungstraining an. Experten der Krankenkasse nehmen die schriftlichen Bewerbungen der Mädchen und Jungen unter die Lupe, um Verbesserungstipps zu geben. Weiterhin müssen sich die Schüler entscheiden, in welchen Betrieb sie die zweite Woche verbringen wollen.

Denn im zweiten Teil des Praktikums sollen sie einen vertiefenden Einblick gewinnen können. Außerdem kann man sich in den Betrieben die möglichen Auszubildenden von Morgen etwas genauer anschauen.

„Die Schüler können unter einem breiten Angebot wählen“, freut sich die Lehrerin Barbara Zestermann, die sich zusammen mit ihrem Kollegen Tobias Führmann federführend um die Berufsorientierung für die Schüler kümmert. Eindrücke können gewonnen werden von den berufen Kaufmann im Einzelhandel, Maler, Fahrzeuglackierer, Feinwerkmechaniker, sowie Landschaftsgärtner.

Bis zu acht Schüler nehmen jeweils an einen Praktikum teil. Gedacht ist das Vorhaben für die 8. Klassen der Haupt- sowie die 9. der Realschule. Da sich die Moorreger Schüler selber um ein Praktikum kümmern müssen, und praktisch alle schon einen Platz haben, kommt es für die im Frühjahr anstehenden Erkundungswochen in den Betrieben nur bedingt in Frage. Für die Herbst-Praktika sieht das schon ganz anders aus. Außerdem könnten andere Schulen auf das mit den Moorrreger Pädagogen entwickelte Konzept einsteigen.

Wer sich weitergehend informieren will, ruft Christina Bichel an (04122/9514141) oder geht auf die Website des Projekts (www.allinone.praktika.de) Und wie neu ist das Moorreger Praktikum? „Ich habe recherchiert“, verkündet Christina Bichel stolz, „aber nichts Ähnliches in Deutschland gefunden.“

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erstellt am 19.Feb.2014 | 18:59 Uhr

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