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Uetersener Nachrichten

21. November 2017 | 20:12 Uhr

Verkehrsminister : Probleme sind erkannt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Botschaft des Wirtschafts- und Verkehrsministers Jost de Jager, dass das Land die Mittel zur Mitfinanzierung der K22 weiter bereithält und im kommenden Jahr der Planfeststellungsbeschluss zur Umsetzung der Straße vorliegen soll, vernahm Landrat Oliver Stolz, der ebenfalls zu dem Gedankenaustausch über Verkehrsfragen in der Region Tornesch-Uetersen ins Tornescher Rathaus gekommen war, gerne.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2011 | 21:15 Uhr

„Hier ist offenbar der Eindruck entstanden, dass in der Regierung das Projekt K22 nicht wertgeschätzt wird. Uns ist die A20 wichtig, aber auch die Finanzhilfen für die K22 entsprechend des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes verfallen nicht“, so der Minister. Wie der Tornescher Bahnhof mit seinen 3500 Pendlern in dem 35000 Einwohner umfassenden Einzugsgebiet Tornesch-Uetersen zu mehr Zughalten kommen kann, dazu konnte der Minister jedoch keine konkreten Aussagen machen.

Allerdings betonte er, dass dieses Gespräch vor Ort erheblich zu seinem Erkenntnisgewinn beigetragen habe, dass bei den Zughalten „der Schuh drücke“. Denn nicht nur Bürgermeister Roland Krügel, auch die Vertreter der Tornescher Unternehmen Hellermann, Hawesko und der Altonaer Papierfabrik, die CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier und Dr. Michael von Abercron sowie die Vorsitzenden der CDU-Stadtverbände Tornesch und Uetersen haben deutlich gemacht, dass für die wachsenden Pendlerzahlen nicht nur nach Hamburg sondern auch in den Wirtschaftsstandort Tornesch mit seinen expandierenden Unternehmen das Zugangebot dringend verbessert werden muss.

„Wir sind lernfähig und reagieren“, so Minister Jost de Jager, CDU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2012. In einem „Dreiergespräch“ LVS (Landesweite Verkehrsservicegesellschaft), Ministerium und Bürgermeister Krügel soll nach Lösungen, die bereits vor 2014, der Neuvergabe des „Netzes Mitte“, greifen, gesucht werden. Roland Krügel betonte nach dem Gespräch mit Jost de Jager, dass er „guten Mutes“ zu einem Gespräch mit der LVS fahre. Zu den Anmerkungen der Wirtschaft und den Plakaten des CDU-Stadtverbandes lesen Sie in der morgigen UeNa-Ausgabe.

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