Motorradgottesdienst : Predigt am Haseldorfer Hafen

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Nicht nur die Biker kommen zum Motorrad-Gottesdienst an den Haseldorfer Hafen, weiß Pastor Andreas-Michael Petersen zu berichten. Auch die Marschmer schauen zu diesem Event vorbei, denn so eine Andacht an der frischen Luft ist mal etwas Anderes und man schaut sich gerne die „heißen Öfen“ an.

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09. September 2011, 21:48 Uhr

Am Sonntag, 18. September, gibt es wieder reichlich „Augenfutter“. Gegen Mittag erscheinen die Motorradfahrer in einem Corso am Hafen. Es soll ein bisschen Zeit für Klönschnack sowie eine Stärkung von der „Haseldörper Rökerkist“ bleiben. Um 12.30 Uhr beginnt dann der Motorradgottesdienst der Hl. Dreikönigskirche. Pastor Andreas-Michael Petersen zelebriert die Andacht, Kantor Michael Horn-Antoni bedient das E-Piano. Die Biker werden vorher in einem Corso durch den Kreis fahren. Gestartet wird in Uetersen, denn dort können sie beim Biker-Frühstück vor Edeka Ermeling, Gerberplatz 3, mitmachen. Um 10 Uhr geht es los. Die Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Einzelhändler hat sich bewährt.

Vor gut zehn Jahren begann man in der Hl. Dreikönigsgemeinde, einen Motorrad-Gottesdienst zu organisieren, den heute alle nur noch „MoGo“ nennen. 50 Biker kamen zu dem ersten Treffen an den Haseldorfer Hafen. Damals begann auch Horst Ermeling in Uetersen ein Biker-Frühstück vor seinem Edeka-Geschäft mit anschließendem Corso durch den Kreis zu organisieren. Man hörte und las voneinander und kam zu dem Schluss, dass man doch gemeinsame Sache machen müsste. Kontakte wurden zwischen Haselau und Uetersen geknüpft und seit 2003 starten die Freunde der flotten Zweiräder mit einem Frühstück.

Gegen 10.45 Uhr wird in der Rosenstadt aufgebrochen. Der Corso der Männer und Frauen auf ihren starken Maschinen sichert die Polizei sowie ein Begleitteam erfahrener Biker ab. Die Strecke steht zwar bereits weitgehend fest, es kann jedoch noch Änderungen geben. Kurz vorher werden die Straßen noch einmal abgefahren, um auf Straßensperrungen oder Baustellen reagieren zu können.

Ein paar Biker machten in der Vergangenheit gern bei Frühstück und Corso mit, waren jedoch weniger an dem Gottesdienst interessiert. Wenn sie sich während der Andacht unterhalten wollen, ist das aus der Sicht der Organisatoren nichts Verwerfliches. Nur müssen sie es nicht unbedingt direkt neben den betenden Menschen tun.

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