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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 05:55 Uhr

Projekt : Praxis mit Kindern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nun wissen die Mädchen und Jungen aus der Gänseblümchengruppe des Kindergartens rund um Biene, Honig und Pflanzen gut Bescheid. Attestiert wurde ihnen ihr Wissen sogar durch ein „Bienenretterchen-Diplom“. Ausgestellt haben diese Erinnerung an die Bienenprojektwoche Auszubildende an der Fachschule für Sozialpädagogik Pinneberg.

Die angehenden Erzieherinnen Stefanie Olbrich, Hanna Pajonk, Stefanie Gerdtz, Christina Senger, Romy Sander und der angehende Erzieher Benedikt Wenz – alle im zweiten Ausbildungsjahr – haben dieses Projekt vorbereitet, geleitet und dokumentiert. Denn es handelt sich um eine Projektarbeit, die Bestandteil des zweiten Ausbildungsjahres ist. Das Thema „Rettet die Bienen“ wählten die Auszubildenden frei und stießen damit im Heidgrabener Kindergarten als Austragungsort auf offene Ohren. Den Kontakt zur Leiterin des Kindergartens Ute Junge stellte Christina Senger her. Sie absolvierte an der Heidgrabener Grundschule ein Praktikum und kennt daher auch den Kindergarten und seinen naturnah gestalteten Außenbereich, der in das Projekt einbezogen wurde.

Denn die drei bis fünf Jahre alten Kinder der Gänseblümchengruppe bastelten mit den Auszubildenden Bienenhotels, die nun an Zäunen des KiTa-Außengeländes hängen, bepflanzten den Duftgarten „bienenfreundlich“ und befüllten gebrauchte Getränkekartons mit Erde, um sie ebenfalls zu bepflanzen oder Blumensamen auszusäen. „Hierbei haben wir auch das Thema Nachhaltigkeit behandelt, denn die Kinder haben die Verpackungen von zuhause mitgebracht“, berichtet Stefanie Olbrich.

Der erste Projekttag am 8. April war ein Kennenlerntag, vom 11. bis 15. April waren die angehenden Erzieherinnen dann täglich von 8 bis 12 Uhr bei den Kindern. Anhand von Büchern, Liedern, Fingerspielen und der Handpuppe Biene Maja lernten die Kinder, wie eine Biene aussieht und wie und wo sie Nektar sammelt. Sie bastelten Blumen mit Pollen, spielten Bienen beim Nektarsammeln nach und erfuhren, was zu tun ist, wenn eine Biene doch einmal zugestochen hat.

Auch einen Imker hatten die angehenden Erzieherinnen eingeladen. Peter Hell aus Elmshorn zeigte den Kindern Waben und eine Honigschleuder und drehte mit ihnen Kerzen aus Bienenwachs. Jeden Tag wurde der Themen-Tisch des Projektes mit neuen Dingen rund um die Biene bestückt.

Den Abschluss bildete ein „Bienenfrühstück“, an dem auch Eltern und der Imker teilnahmen. Es gab Honigbrot, Honigkekse und von den Kindern selbst angerührten Honigquark. „Die Kinder haben toll mitgemacht und wir danken den Erzieherinnen Kerstin Lange, Astrid Schulz und Susanne Balk für die Unterstützung“, so die Projektgestalter.

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erstellt am 15.Apr.2016 | 20:39 Uhr

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