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SuedLink : Position für Trasse über Glückstadt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Reihen der Befürworter einer Elbquerung der XXL-Stromtrasse bei Glückstadt sind fast geschlossen. Nachdem sich die CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier und Peter Lehnert bereits während eines Besuches im Amt Moorrege dafür ausgesprochen hatten, zogen nun der Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann sowie die Landtagsabgeordneten Beate Raudies, Thomas Hölck und Kai Vogel, alle SPD, nach.

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erstellt am 24.Feb.2015 | 19:48 Uhr

Der Betreiber Tennet TSO GmbH befürwortet derzeit die Trasse über Hetlingen, die die Gemeinden tangiert, deren Bürgermeister an dem Gespräch teilnahmen. Ein wichtiges Kriterium für die Trassenwahl ist die Bündelung mit anderen Infrastrukturbauten. In Hetlingen sind dies die bereits bestehenden Stromtrassen sowie der neue Gasdüker. In Glückstadt bietet sich diese Bündelung erst jetzt durch den planfestgestellten Elbtunnel im Rahmen der A20 an. Chance für die Kritiker der Hetlinger Trasse! „Diesen Korridor bevorzugen wir“, sagte Raudies zur Elbquerung der Höchstspannungsleitung, die von Wilster (Kreis Steinburg) bis Grafenrheinfeld (Bayern) führen und spätestens 2022 stehen soll. Ihr Bundestagskollege Ernst Dieter Rossmann ergänzte: „Die Bündelung ergibt sich unabhängig davon, wann der A20-Tunnel tatsächlich gebaut wird.“ Ohnehin werde es für Autobahn und Stromleitung zwei separate Bauwerke geben.“ Laut Thomas Hölck ist Hetlingen auch für die Landesregierung nicht die bevorzugte Querungs-Option.

Die Groß Nordender Bürgermeisterin Ute Ehmke, die zu dem Treffen geladen hatte, bilanzierte: „Wir ziehen an einem Strang, egal, welcher Partei oder Wählergemeinschaft wir angehören.“

Nicht festlegen möchte sich jedoch Landtagsabgeordnete Ines Strehlau (Bündnis 90/Die Grünen), die ebenfalls an dem Gespräch der Sozialdemokraten teilnahm. Für sie sind noch einige Fragen zu klären, und erst dann könnte das Gesamtkonzept bewertet werden, sagte sie.

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