zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 00:37 Uhr

Haushalt 2014 : Politiker haushalten sparsam

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Kürzer treten“, diese Parole hatte der Finanzausschussvorsitzende Jörg Behrmann (CDU) während der Beratungen des Haushaltes 2013 vor einem Jahr ausgegeben. Im Rahmen der jüngsten Gemeindevertretersitzung ist diese Vorgabe mit dem Etat 2014 umgesetzt worden.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 21:18 Uhr

Selber das Zahlenwerk erläutern konnte der verhinderte Christdemokrat allerdings nicht. Da auch der stellvertretende Finanzausschussvorsitzende nicht anwesend war, übernahm Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) die Aufgabe, den von Behrmann erarbeiteten Bericht vorzutragen.

3,82 Millionen Euro wollen die Heistmer Gemeindevertreter im kommenden Jahr ausgeben. Der Haushalt liegt damit unter denen der beiden Vorjahre (3,85 und 3,95 Millionen Euro). Die Zurückhaltung der Politiker lässt sich besonders an den geplanten Investitionen ablesen. Wurde in den vergangenen Jahren mit dem Bau der Sporthalle, dem Anbau zur Feuerwache, der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges und der Ausstattung der Straßenlaternen mit energiesparenden LED-Lampen geklotzt und nicht gekleckert, so gab man sich diesmal zurückhaltend. Rad- und Fußwegsanierung (25000 Euro), Grunderwerb (21000 Euro) und ein Außenspielgerät für den Kindergarten (20000 Euro) sind die dicksten Brocken.

Wie im Vorjahr kann trotz der Sparsamkeit der Politiker der Etat nur durch einen Griff in den Sparstrumpf der Gemeinde gedeckt werden. 186000 Euro sind nötig gewesen. In der Rücklage befinden sich jetzt noch 180000 Euro.

Die steigenden Kosten für Kindergärten und Energie, Kreis- und Amtsumlagen sowie Schulkostenbeiträge machte Neumann als Teil des Haushaltsproblems aus. Er verwies auf das vielfältige und ausgewogene Angebot, das die Gemeinde finanziert, über den Haushalt den Bürgern machen kann.

Den gewachsenen Kosten steht aber auch eine positive Einnahmeentwicklung gegenüber. So fließt mehr Gewerbe- und Einkommenssteuer sowie Schlüsselzuweisungen aus Kiel in den gemeindlichen Haushalt.

An der Steuerschraube wollen die Politiker jedoch (vorerst) nicht drehen, obwohl die Heistmer unter denen, vom Land empfohlenen nivellierten Sätzen liegen. Grundsteuer A zund B sowie die Gewerbesteuer bleiben unangetastet. „Darüber diskutieren wir“, erklärte der Bürgermeister, „wenn es uns schlechter geht.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert