zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 11:22 Uhr

Wahl : Politik setzt auf Zusammenarbeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch wenn nur 4474 der 10494 wahlberechtigten Tornescherinnen und Tornescher ab 16 Jahren die Möglichkeit genutzt haben, ihren Bürgermeister direkt zu wählen – der Bürgermeister ist gewählt und die Ergebnisse wurden nicht beanstandet. Der alte und neue Bürgermeister für die (gewählten nächsten sechs Jahre) und Chef von etwa 100 Mitarbeitern in der Tornescher Verwaltung, Roland Krügel, wurde bereits am Wahlabend von seinen Mitarbeitern beglückwünscht. Für sie und ihn ändert sich nichts. „Ich bin froh, dass die Wahl vorbei ist und die Konzentration auf die Aufgaben, die vor uns liegen, erfolgen kann“, so Roland Krügel. Für ihn sind die Aufstellung des Haushalts 2012 sowie der B-Plan für die Bebauung des Sportplatzes an der Friedlandstraße die wichtigsten Aufgaben, die in diesem Jahr noch auf den Weg zu bringen sind.

Sein Herausforderer Andreas Bannick hätte „gerne mehr Stimmen gehabt“. Doch der Feuerwehrbeamte muss sich mit dem Ergebnis nicht verstecken. Sein Stimmenergebnis von 37,01 Prozent (1628 Wählerstimmen) liegt noch über dem Ergebnis, mit dem schon Jürgen Sengstock-Martens 2006 bei der Bürgermeisterwahl ein Zeichen setzte. 2006 hatten sich von den damals 10068 Wahlberechtigten 5054 (50,2 Prozent) an der Bürgermeisterwahl beteiligt. 4985 gültige Stimmen waren abgegeben worden, von denen 3318 (66,56 Prozent) auf Roland Krügel und 1667 (33,44 Prozent) auf den Tornescher Vermögensberater Jürgen Sengstock-Martens gefallen waren. Die diesmal noch geringere Beteiligung der Wählerinnen und Wähler (42,63 Prozent) lässt Desinteresse oder Gewissheit über den Ausgang der Wahl vermuten.

„Der Profi hat gewonnen“, sagte die SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann am Wahlabend. Sie brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass Roland Krügel alle begonnenen Projekte umsetzt. „Außer der Fusion natürlich“, sagte sie deutlich. Helmut Rahn, Fraktionsvorsitzender der Grünen, verwies darauf, dass Andreas Bannick „ein beachtliches Ergebnis“ erreicht habe. „Glückwunsch an den Gewinner. Wir kennen Herrn Krügel mit seinen Ecken und Kanten, haben uns darauf eingestellt und werden seine Arbeit kritisch begleiten“, so der Grünen-Politiker.

Die FDP hoffe auf eine weitere gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Roland Krügel, sagte Gunnar Werner, Fraktionsvorsitzender der Liberalen. „Wir werden seine Stärken nutzen und ihn auf seine Schwächen aufmerksam machen, so wie immer. Wir wissen, was wir an ihm haben“, so Gunnar Werner.

Freude herrschte bei der CDU, die Roland Krügel im Vorwege der Wahl als „ihren Kandidaten“ bezeichnet hatte. „Es ist beruhigend zu wissen, dass der eigene Kandidat die Mehrheit erreicht hat. Wir werden mit Roland Krügel die gute Arbeit fortsetzen und die begonnenen Projekte zu Ende bringen“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Nov.2011 | 20:12 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert