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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 11:34 Uhr

Handball : Pokal-Aus mit Applaus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Schade! Die 1. Männer des TuS Esingen haben den Einzug ins Halbfinale des HHV-Pokals verpasst. Am Dienstagabend unterlagen die Tornescher Hamburg-Liga-Handballer dem klassenhöheren FC St. Pauli in einem packenden Viertelfinale mit 25:29. Die Gäste vom Kiez, die in der Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein um Punkte kämpfen, mussten aber an ihre Leistungsgrenze gehen, um in der Neuen KGST-Halle zu bestehen.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2014 | 20:59 Uhr

Weil die ersten beiden Versuche des Esingers Max-Lennart Albrecht nicht den Weg ins Ziel fanden, gingen die Hamburger in Führung (2.). TuS-Torwart Benjamin Boje sorgte mit starken Paraden dafür, dass der Rückstand nicht deutlicher wurde und sein Team bis zum 5:5 (13.) immer wieder ausgleichen konnte. Als sich St. Paulis Arne Döhren für ein Foul an Nicolas Philippi die erste Zeitstrafe der Partie einhandelte (15.), verwandelte Jannik Genz den ebenfalls verhängten Siebenmeter zur ersten TuS-Führung (6:5). Nach dem 6:6 sorgten Daniel Günter mit einem Kracher aus der Distanz sowie Lennart Haas von halblinks aus sogar für einen Zwei-Tore-Vorsprung (8:6/19.).

Danach trafen allerdings die Gäste, deren Akteure den meisten Esingern körperlich und von der Kraft her überlegen waren, dreimal in Folge (8:9/21.). Das 10:10 bedeutete im ersten Durchgang den letzten ausgeglichenen Spielstand (23.), zur Pause stand es 11:13. Die Esinger, die erstmals mit einer 3:2:1-Abwehr agierten, hatten bis dahin aber vorzüglich mitgehalten – und taten dies auch im zweiten Durchgang, als Jonathan Karow das Zepter auf dem Parkett übernahm.

Dass die Tornescher vom 11:14 (31.) bis zum 13:16 (35.) dreimal mit jeweils drei Toren zurücklagen, warf sie keinesfalls aus der Bahn: Eine energisch zupackende TuS-Abwehr eroberte in dieser Phase viele Bälle und war die Basis für drei Esinger Tore in Folge zum 16:16-Ausgleich, den Haas nach einem Gegenstoß erzielte (38.). Nach dem 17:18 scheiterte Haas vollkommen freistehend; zwar parierte Boje im Gegenzug einen Siebenmeter (42.), doch nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Genz zog St. Pauli in Überzahl auf 19:22 davon. Die Esinger kämpften, doch als auch Nils-Oliver Himborn völlig freistehend am Gäste-Keeper scheiterte, fiel im Gegenzug das vorentscheidende 20:24 (53.).

TuS-Trainer Jan-Henning Himborn analysierte: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht – aber leider haben wir zwei, drei hundertprozentige Chancen vergeben und im Gegenzug jeweils ein Tor kassiert!“

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