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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 05:34 Uhr

Handball : Pokal-Aus für Esingen II

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Montagabend gastierten die 2. Herren des TuS Esingen (Fünfter der Landesliga) in der 2. Runde des HHV-Pokals bei der HT 16 (eine Klasse tiefer, in der Bezirksliga, Rang-Achter).

shz.de von
erstellt am 30.Nov.2011 | 20:57 Uhr

Die Gäste waren also der Favorit und nach fünf Minuten stand es auch 1:3 für die Tornescher – doch danach drehten die Hausherren in der Sporthalle an der Sorbenstraße in Hamburg-Hamm die Partie mit fünf Toren in Folge zu ihren Gunsten. Ermöglicht wurde dies durch zahlreiche Esinger Fehlpässe und einfache Fehler im Aufbauspiel; vor allem Finn-Steven Töpfer verursachte immer wieder Ballverluste, die Gegenstöße (und oftmals auch Gegentore) nach sich zogen.

Im TuS-Tor begann Ingo Sommer; beim Gegentor zum 2:3 nach einem Freiwurf gab er keine gute Figur ab; dafür glänzte er später mit einer starken Fußabwehr. Nach einer Viertelstunde rückte Jan-Michael Bruhn zwischen die Pfosten und fügte sich prächtig ein, indem er einen Siebenmeter an den Pfosten lenkte. Doch so viele Chancen, wie die Tornescher dadurch, dass sie in der Abwehr einfach nicht energisch genug „zupackten“, zuließen, konnte Bruhn gar nicht vereiteln. Immer wieder kamen die Hamburger zu einfachen Toren, während die Gäste sich gegen die massive Abwehr der HT 16 sehr schwer taten. Bastian Geertz, Florian Dheilly, Patrick Hoppe und Töpfer scheiterten zudem immer wieder am HT-Torwart, der mit starken Paraden glänzte. Nach einem 8:6 konnten Geertz (von links aus spitzem Winkel) und Meikel Schacht (mit einem wuchtigen Wurf) zum 8:8 ausgleichen (24.). Die Chance zur Führung vergab Geertz dann aber und zur Pause stand es 11:10 für die HT 16.

Auch im zweiten Durchgang fielen nicht so viele Tore, wie man es vom Männer-Handball eigentlich kennt. Wieder scheiterten die Tornescher reihenweise am HT-Keeper. „Wir haben ihn zum Helden geworfen“, sagte TuS-Trainer Dennis Rose, früher selbst lange Jahre Torwart, nach der Partie. Während des Spiels durfte Rose nicht allzu viel sagen: Immer wieder sprachen die Schiedsrichter Zwei-Minuten-Strafen für angebliches Meckern und Reklamieren aus. In der 45. Minute gab es eine Zeitstrafe gegen die Esinger Bank, die Hoppe absitzen musste. Nach dem 18:17 der Hausherren (47.) fiel sage und schreibe neun (!) Minuten lang kein Tor. In der Schlussphase zog die HT dann zweimal auf zwei Tore davon; Schacht und Dheilly per Siebenmeter verkürzten zwar jeweils – doch zum 20:20-Ausgleich, der eine Verlängerung bedeutet hätte, reichte es nicht mehr. Rose gab zu: „Wir haben am Ende verdient verloren!“

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