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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 01:32 Uhr

Fußball : Pleite nach Huppertz-Patzer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bevor die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonntagnachmittag ihr Landesliga-Topspiel gegen die SV Blankenese mit 0:1 verloren (die UeNa berichteten), hatten die 2. Uetersener Herren im Verfolger-Duell der Kreisliga 8 gegen den SC Egenbüttel II mit demselben Ergebnis das Nachsehen. „Wir hätten wohl noch fünf Stunden weiterspielen können, ohne ein Tor zu schießen“, haderte TSV-Trainer Sandor Horvath aufgrund der katastrophalen Chancenverwertung seines Teams.

Auf dem Rasenplatz an der Jahnstraße, wo gespielt wurde, um den Platz im Rosenstadion für das folgende Landesliga-Spiel zu schonen, fanden die Hausherren zunächst nicht gut in die Partie. Die Egenbütteler machten Druck und kamen auch zu einer ersten Gelegenheit: Als Christian Sommer, der von Horvath aus dem Sturm in die Innenverteidigung beordert worden war, einen Ball nicht richtig klärte, hatte ein SCE-Stürmer freie Bahn, schoss aber genau in die Arme von TSV-Torwart Andre Huppertz. Fortan bestimmten jedoch die Rosenstädter das Geschehen und hätten in Führung gehen müssen – aber Jon Schwerdtfeger fand bei zwei klaren Chancen im SCE-Keeper seinen Meister, ein satter Schuss, den Patrick Laube von halbrechts aus 20 Metern abfeuerte, klatschte an den rechten Pfosten (26.) und ein Lupfer von Tobias Brandt landete auf dem Tornetz (36.). In der unverhältnismäßig langen Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurde den Gästen dann in Höhe der Mittellinie ein Freistoß zugesprochen. Der von Sören Gehlhaar hereingeschlagene Ball wurde lang und länger, Huppertz kam dennoch aus seinem Gehäuse heraus – und schließlich schlug die Kugel über dem Keeper im langen Eck ein. Frustriert kauerte Huppertz am Boden, als der Schiedsrichter zur Pause pfiff. „Da gab es kleine Schwierigkeiten bei der Absprache – wenn Huppertz rauskommt, muss er den Ball haben“, so Horvath, der haderte: „Eigentlich hätten wir zur Pause mit 4:1 führen müssen!“ Im zweiten Durchgang gaben die Uetersener weiter Gas und erspielten sich Chancen, die sie jedoch weiterhin nicht verwerteten: Schwerdtfeger und Martin Krohn vergaben jeweils beste Gelegenheiten, Laube spielte noch einmal quer, anstatt selbst zu schießen und auch Tobias Brandt hatte kein Zielwasser getrunken. Nun liegt die TSV-Reserve als Tabellen-Vierter schon acht Punkte hinter dem Rang-Zweiten Egenbüttel II, doch Horvath hat im Kampf um die Vizemeisterschaft „noch lange nicht aufgegeben“.

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erstellt am 04.Mär.2013 | 21:18 Uhr

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