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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 19:13 Uhr

DRK Ortsverein : Platz zum Innehalten im Grünen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Aufmerksamen Passanten wird die DRK-Bank auf der Wiese an der Begegnungsstätte POMM 91 bereits aufgefallen sein. Sie ist sozusagen ein Geschenk des DRK-Ortsvereins an die Stadt und wurde nun von Mitgliedern des DRK-Vorstandes, Ehrenvorsitzenden sowie weiteren aktiven DRK-Mitgliedern im Beisein von Maren Cordts und Jens Sander offiziell an die Stadt, vertreten durch Bürgermeister Roland Krügel, übergeben.

shz.de von
erstellt am 30.Jun.2013 | 19:29 Uhr

„Wir danken für dieses Geschenk. Es ist eine schöne Bank. Bleibt zu hoffen, dass sie lange so schön aussieht. Wir werden von Stadtseite noch einen Papierkorb daneben aufstellen“, sagte Bürgermeister Roland Krügel. Er stieß mit den DRK-Vertretern des Ortsverbandes jedoch nicht nur auf die Bank, sondern auch auf einen Baum an, den die Familie Sander dem DRK-Ortsverein zum 100-jährigen Bestehen des Ortsvereins 2010 geschenkt hatte.

Denn es war Rosina Sander, Urgroßmutter von Maren Cordts und Jens Sander vom Baumschulunternehmen Sander, die am 8. März 1910 in Esingen den Vaterländischen Frauenverein, den Vorläufer des DRK-Ortsvereins, gegründet hatte. Maren Cordts und Jens Sander würdigten mit der Baumspende sowohl das Engegament ihrer Urgroßmutter als auch den Einsatz der DRK-Aktiven in der Gegenwart. Der ausgewählte Feldahorn wurde bereits vor eineinhalb Jahren angepflanzt und fügt sich gut in den vorhandenen Baumbestand auf der Wiese neben der Begegnungsstätte POMM 91 ein. Eigentlich sollte die DRK-Bank direkt unter dem Baum aufgestellt werden. Doch da die Bank auch Passanten zum Ausruhen und Innehalten dienen soll, wurde sie nun am Weg zwischen zwei Kugel-ahorn-Bäumen platziert und fest im Boden verankert.

„Die Ziele und Anliegen des DRK sind heute noch genauso aktuell wie bei der Gründung des Vaterländischen Frauenvereins durch Rosina Sander. Nämlich Menschen zu helfen, die in Not geraten sind. Vielen Menschen, auch bei Suchaktionen nach dem Zweiten Weltkrieg, konnte über das Deutsche Rote Kreuz geholfen werden. Auch in meiner Familie hat das DRK vor Ort, als ich noch ein Kind war, Unterstützung bei einem Krankheitsfall gegeben“, sagte Manfred Irgens, Erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Er dankte Familie Sander für die Baumspende, der Stadt Tornesch für die Unterstützung des sozialen Gedankens und sprach die Hoffnung aus, dass die DRK-Bank gerne von Alt und Jung genutzt wird und lange erhalten bleibt.

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