Ttischtennis : Platz fünf für TSV-Damen

Zwölf Jahre ist es her, dass die Tischtennis-Damen des TSV Uetersen in Worms bei den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen den Bronze-Rang belegten. Danach waren die Frauen aus der Rosenstadt nicht mehr ganz so erfolgreich ‒ bis sie nun am vergangenen Wochenende bei den diesjährigen Deutschen Pokalmeisterschaften einen starken fünften Platz erreichten. „Das ist unser größter Erfolg seit 2003“, freute sich TSV-Mannschaftsführerin Ute Zok.

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21. Mai 2015, 17:20 Uhr

Im Landesverband von Schleswig-Holstein gab es in der C-Klasse keine Gegnerinnen für die TSV-Damen. „Wir kannten die Spielstärken der anderen Landesverbände, hofften aber trotzdem nach fünf Anläufen in den letztem zwölf Jahren auf das Erreichen des Viertelfinales“, sagte Zok.

Dieses Ziel erreichten die Uetersenerinnen bereits an ihrem ersten Turnier-Tag: Nach einem 4:1-Sieg gegen den TSV Kastl (aus der nördlichen Oberpfalz in Bayern) und einem 4:0 gegen den nordrhein-westfälischen Vertreter vom TTSV Schloß Holte-Sende standen die Schleswig-Holsteinerinnen bereits unter den letzten acht Teams.

Dabei zeigte vor allem die Uetersener Nummer eins Uta Brede eine sehr starke Vorstellung mit drei Einzel- und zwei Doppelsiegen. Auch ihre Doppelpartnerin Petra Brand brachte in beiden Einzeln die gegnerische Nummer eins mit ihrem Defensivspiel zur Verzweiflung und triumphierte jeweils mit 3:2-Sätzen. Anna Ziarko gelang ihr erster Einzelsieg überhaupt bei Deutschen Pokalmeisterschaften.

Am zweiten Spieltag ging es dann am Vormittag gegen die Sportfreunde Bischofsheim (Hessen) schon um den Gruppensieg. Einzig Brede konnte gegen die Nummer drei der Bischofsheimerinnen gewinnen ‒ die Uetersenerinnen gingen also als Vorrunden-Zweiter ins Viertelfinale.

Dort setzten sich jeweils die Gruppensieger durch ‒ auch die TSV-Damen mussten nach einem glatten 0:4 den überlegenen Spielerinnen vom SV Westfalen Liesborn gratulieren. Das Team aus Nordrhein-Westfalen scheiterte seinerseits im Halbfinale am TSV Lichtenwald (Württemberg), der am Ende seinen schon 2014 gewonnenen Titel erfolgreich verteidigte. Für die nur bei Pokalspielen gemeinsam antretenden Uetersener Damen war die Teilnahme an den Deutschen Pokalmeisterschaften der Verbandsklassen wieder ein besonderes Erlebnis. „Mit 115 anderen Damen- und Herrenteams aus ganz Deutschland in den Hallen aktiv zu sein und etliche Partien gegen oftmals eine Generation jüngere Spielerinnen zu gewinnen, ist ja auch ein schöner Erfolg“, betonte Zok abschließend.

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