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Lesenachmittag : Plattdeutsch in der Heimathaus-Diele

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Apfelkuchen, herbstlich dekorierte Tische, Kerzenschein am Vorlesepult: in der Diele des Heimathauses herrschte am Sonntagnachmittag eine gemütliche Atmosphäre. Und in diese herbstliche Stimmung passte wunderbar das Vorlesen von Texten und Geschichten op Platt.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2014 | 21:27 Uhr

Zum bereits achten Mal in Folge hatte der Plattdüütsche Krink der Kulturgemeinschaft zu diesem Lesenachmittag eingeladen. Gestaltet wurde der Nachmittag von den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in ihren Gruppen bei den regelmäßigen Krinktreffen Texte ausgesucht, Sketche einstudiert und selbst Geschichten geschrieben hatten, um sie vorzutragen.

Etwa 80 Freunde der plattdeutschen Sprache waren gekommen und sangen zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam mit den Programmgestaltern „Moin, moin, leeve Lüüd“. Jeweils im Wechsel traten dann Kinder, Jugendliche und Erwachsene an das Mikrofon. Piet und Leon aus dem plattdüütschen Kinnerkrink, den Hannelore Körner leitet und im Rahmen des Offenen Ganztags an der Johannes-Schwennesen-Schule anbietet, machten den Anfang. Sie lasen „Warum dat Farken truurig is“ von Hans Wilkens.

Auch Solina, Elias, Svenja, Celia, Zena, Emily, Norina und Selina hatten unter Anleitung von Hannelore Körner Texte und kleine Sketche einstudiert. Die Zuhörer waren begeistert und dankten mit viel Beifall. Auch die Eltern, die ihre vortragenden Kinder begleitet hatten, staunten über die Plattdeutsch-Fähigkeiten ihres Nachwuchses.

Und da die Jüngsten unter den vortragenden Kindern noch Leseanfänger sind, ist ihr Fleiß und ihr Interesse, Plattdeutsch zu sprechen, um so höher zu bewerten. Wie gut es Hannelore Körner versteht, die Kinder zu begeistern und ihnen Erfolgserlebnisse zu verschaffen, wurde bei jedem Auftritt der Kinder und Jugendlichen deutlich. Auch die zehn Erwachsenen, die unter anderem mit Texten von Wolfgang Schröder, Günter Timm, Rudolf Kinau und Jasper Vogt oder eigenen Texten wie Klaus Weiland „De schöönste Dag“, Hannelore Körner „De Deertenflüsterer“ und Erika Schütt „Geschicht to Wiehnachten“ am Programm beteiligt waren, erhielten viel Applaus.

Zwischendurch und auch am Ende der Veranstaltung nahm Hannelore Körner auch das Akkordeon in die Hand, um das gemeinsame Singen zu begleiten. Mit „Keen Land is schöner“ beendeten die Programmgestalter und Besucher ihren gemeinsamen Herbstnachmittag op Platt in der Diele des Heimathauses.

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