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Ausstellung im Pinneberger Museum : Plakate mit politischer Sprengkraft

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit der bemerkenswerten Ausstellung „Zeitlos Zeitkritisch – Plakate von Klaus Staeck aus den 1970/80 Jahren“ ermöglicht es die engagierte Museumleiterin des „Pinneberg Museums“, Ina Duggen-Below den Besuchern zu erfahren welch aktuelle Brisanz und Aussagekraft noch 2013 in den Plakaten steckt.

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 18:03 Uhr

Klaus Staeck, wurde 1938 geboren. Der Jurist, Grafikdesigner und Karikaturist wuchs in Bitterfeld auf und ist seit 2006 Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Staeck galt damals als „Nestbeschmutzer“ als er seine provokativen Plakatgrafiken zeigte, so der Kunsthistoriker Augustin Noffke, der in die Schau einführte. Der Politsatiriker Staeck brachte die republikanische Befindlichkeit mit seinen Arbeiten auf den Punkt, denn die Auswahl der Plakate aus den 1970er und 80er Jahren dokumentiert die gesellschaftlichen Konfliktthemen in aufrüttelnder Weise.

Der Künstler wollte einiges klar machen, den Menschen in der „Überflussgesellschaft“ „die Augen öffnen“– mit Erfolg – denn es blieb nicht aus, das kontroverse Debatten geführt wurden.

Das Zustandekommen der Ausstellung ist dem passionierten Plakat- und Karikatursammler Walter Rech zu verdanken. Bis zum 12. Oktober sind die Exemplare im Pinnerberger Museum, Dingstätte 25, zu den Zeiten: Di., Mi. und Fr. 17-19 Uhr. Do. 10-12 und 15-17 Uhr, Sa. 11-13 Uhr zu sehen.

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