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Grundsteinlegung für Krippenbau : Plätze für ganz kleine Heidgrabener

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Jeden Tag verfolgen die Mädchen und Jungen aus dem Heidgrabener Kindergarten in sicherem Abstand von ihrem Spielplatz aus, was sich so auf der Baustelle neben ihrem Kindergartengebäude tut. Sie wissen, dass ihr Kindergarten einen Anbau erhält, in dem bald Krippenkinder betreut werden sollen.

Nun durften die Kindergartenkinder sogar die Baustelle in Begleitung von Eltern und Erzieherinnen betreten. Bürgermeister Udo Tesch hatte sie zur Grundsteinlegung für den Krippenbau eingeladen. Auch Vertreter der Ortspolitik, Mitarbeiter des Amtes Moorrege, des Architekturbüros Butzlaff und Tewes und weitere Interessierte waren gekommen, um den für die Gemeinde bedeutenden Moment mitzuerleben. Denn ab Sommer werden auch in Heidgraben Krippenplätze zur Verfügung stehen und Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern.

Doch der Weg bis zur Realisierung von Aufenthalts-, Schlaf- und Sanitärräumen für zehn Krippenkinder sowie einem Personalraum für alle Mitarbeiterinnen des Kindergartens war lang und nicht ohne Hindernisse.

Fast ein Jahr hat die Gemeinde an Zeit verloren, denn immer wieder musste die Planung überarbeitet werden, um Vorschriften und Wünsche einfließen zu lassen, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen. Nun wird die neunte Entwurfsplanung umgesetzt. Das Investitionsvolumen liegt bei 420000 Euro. Aus Bundesmitteln fließen 140000 Euro, der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 260000 Euro und vom Kreis werden als Zuschuss noch 20000 Euro erwartet.

Bürgermeister Udo Tesch zeigte den Kindergartenkindern und allen Anwesenden die Schatulle, in der eine aktuelle Ausgabe der Uetersener Nachrichten, Planungsunterlagen für den Krippenbau, Auszüge aus Sitzungsprotokollen und Euromünzen eingeschweißt worden waren.

In seiner Ansprache stellte er drei Wörter mit dem Anfangsbuchstaben „F“ in den Mittelpunkt: „Ich wünsche uns allen, dass wir in Frieden leben und bauen können, dass in diesem Haus immer frohe Kinder eine gute Betreuung erhalten und in ihrem Leben stets Freiheit genießen und diese verteidigen.“

Unter den neugierigen Blicken der Kindergartenkinder mauerte Udo Tesch die zuvor von Thomas Hoop von der Firma Behrens (Elektroinstallation, Heizung und Sanitär) zugeschweißte Schatulle in das von Mitarbeitern der Baufirma Grote aus Heist vorbereitete Mauerwerk ein.

Bevor sich die Teilnehmer der Grundsteinlegung dann in den Feuerwehrraum am Gemeindezentrum zurückzogen, um bei heißen Getränken und einem Imbiss das Ereignis ausklingen zu lassen, sangen die Kindergartenkinder nach der Melodie des Weihnachtsliedes „Kling Glöckchen ...“, dass sie sich über den Krippenanbau und darüber, dass die Kleinen bald kommen, sehr freuen.

Abstimmung des Betreuungsbedarfs

Im Juli soll der Krippenbau an den Kindergarten übergeben werden, damit zum Kindergartenjahr 2013/2014 mit der Betreuung von zehn Heidgrabener Mädchen und Jungen unter drei Jahren begonnen werden kann.

Die Anmeldeliste umfasst bereits mehr als zehn Kinder. Nun wird mit den Eltern der konkrete Betreuungsbedarf abgestimmt, um Entscheidungen über die Öffnungszeiten der Heidgrabener Krippe zu treffen. In jedem Fall wird die Betreuung durch drei ausgebildete Kräfte erfolgen. Zwei Erzieherinnen im Kindergarten verfügen bereits über eine entsprechende Zusatzqualifikation.

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erstellt am 09.Jan.2013 | 20:21 Uhr

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