Politik : Plädoyer pro Windpark

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Der Kreis Pinneberg hat „Nein“ gesagt zur möglichen Erweiterung des Uetersener Windparks. Wird sich das Land dem negativen Votum anschließen? Die CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier hofft, dass das zuständige Innenministerium anders entscheidet. Sie hält die Fläche, die zur Diskussion steht, für einen „idealen Standort“ für die Erweiterung. Für die Christdemokratin ist es allerdings wichtig, dass auch die Bevölkerung möglichst geschlossen oder zumindest mit großer Mehrheit „Ja“ sagt zu den Erweiterungsplänen. Das bekannte sie gestern beim Besuch des Windparks in der Uetersener Marsch.

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16. Januar 2012, 21:52 Uhr

Die Politikerin nutzte zudem die Möglichkeit, eine Windkraftanlage zu „entern“. 70 Meter kletterten sie und weitere Bürger, darunter der Haseldorfer CDU-Vorsitzende Volker von Stamm und der Neuendeicher CDU-Gemeindeverbandschef Günther Laudan, nach oben, um vom Generatorraum aus die Blicke in die Ferne schweifen zu lassen. Von Detlef Uedsen vom Windpark ließen sich alle die Technik der sechs Anlagen erklären. Darüber hinaus wurden Beteiligungsmöglichkeiten erläutert. Stadtwerke-Geschäftsführer Manfred Tietje erläuterte den Wert des Windparks für die Rosenstadt und somit auch für die Stadtwerke. Barbara Ostmeier sagte, dass sie die Bedenken der Anrainer kenne und auch nachvollziehen könne. Diese dürfe man nicht einfach wegwischen. Auch das Land werde sich mit solchen Voten auseinandersetzen. Auf der anderen Seite gebe es vernünftige, wirtschaftliche Gründe für Uetersen, den Windpark zu erweitern. Sie selber sei eine Befürworterin der Windenergie. Die Kieler Entscheidung wird im März erwartet.

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