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Seniorenweihnachtsfeier : Plädoyer gegen Ausländerfeindlichkeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 21:39 Uhr

Heist. Begonnen hat es mit „O, du fröhliche“ und zum Abschluss sangen die älteren Heistmer gemeinsam „Stille Nacht“. Die Gemeinde hatte zur Weihnachtsfeier der Senioren geladen. Den Gästen wurde ein gut dreistündiges Programm zwischen amüsant, lebensfroh und besinnnlich geboten.

Bürgermeister Jürgen Neumann begrüßte die Senioren und führte durch das Programm. Heraufgesetzt worden war das Alter der Senioren, die eine Einladung erhalten hatten. Mindestens 70 Jahre alt mussten die Heistmer sein. Grund: Wären auch jüngere Senioren eingeladen worden, hätte es für sie nicht genügend Platz im großen Saal des Lindenhofes geben können.

Pastor Stefan Weißflog setzte sich in seiner Ansprache mit der Ausländerfeindlickeit auseinander. Würde man von Weihnachten alles abziehen, was aus dem Ausland komme, bestehe das Fest nur noch aus Äpfeln und Nüssen. Eine Verbindung zur Weihnachtsgeschichte stellt er her, in dem er auf Jesus verwies, der als Kind und ohne Macht geboren wurde.

Mit ihrem Auftritt verzückten die Sänger des gemischten Chores „Vocalis“ die Zuhörer. Dirigentin Sabine Mennerich begleitete zudem am Klavier die Kaffeetafel. Einen Auftritt hatte wieder der Nikolaus. War im vergangenen Jahr der Bürgermeister in den roten Rock geschlüpft, so überließ er diesmal Dieter Jäger diese Aufgabe.

Ein üppiges Programm hatte die Leiterin des Chores der Grundschule, Natascha Getmann, mit den Lütten einstudiert. Da gab es Weihnachtslieder, ein Konzert am Sternenhimmel, eine Klanggeschichte wurde erzählt und die Frage geklärt, ob der Weihnachtsmann nicht vielleicht eine Weihnachtsfrau sein könnte. Den Senioren gingen die Herzen auf bei diesen Darbietungen. Für den Humor zeichnete wieder Ernst-Niko Koberg verantwortlich. Was bei seiner Premiere im vergangenen Jahr so gut funktioniert hat, amüsierte die Senioren erneut. Koberg ist bekennender Heinz-Erhardt-Fan und so hatte er einige Gedichte und Geschichten aus der Feder des gebürtigen Rigaers. Außerdem bot er einiges op Platt sowie Anekdoten, die ihm gefallen.

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