zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 20:29 Uhr

Rundgang : Pinnebergs neuer Baumpark

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Der Baumpark ist ein für Pinneberg und die Region einmaliges Projekt“, lobte Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg die neue Anlage, die neben der Parkstadt Eggerstedt entsteht. Sponsoren und Förderer warfen gestern einen ersten Blick auf das neue Schmuckstück an der Straße An der Raa. Für die Öffentlichkeit wird der Baumpark am 19. Juli eröffnet.

Die Anlage entsteht am Eingangstor zum Regionalpark Wedeler Au und grenzt direkt an den Wald Klövensteen. Bis auf kleine Restarbeiten sei alles fertig, sagte Steinberg. Auf 5000 Quadratmetern wurden alle Bäume des Jahres seit 1989 gepflanzt und Wege angelegt. Bänke laden zum Verweilen ein.

Auch die Wildblumenwiesen sind bereits eingesät. Nun brauchen Bäume und Wiesen nur noch etwas Zeit zum Wachsen. Im Sommer ist dann die neue Attraktion in einem der wichtigsten Pinneberger Naherholungsgebiet endgültig fertig. Eberesche, Schwarz-Erle, Holzapfel, Stiel-Eiche – die Vielfalt ist groß. Die Idee für das Projekt ist 2013 während der Internationalen Gartenschau in Hamburg im Ausstellungsbereich „Pinneberger Baumschulland“ entstanden. Zur Verwirklichung des Vorhabens hat sich ein Arbeitskreis aus der Stadtverwaltung Pinneberg, des Vereins „Regionalpark Wedeler Au“, des Fördervereins „Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland“ sowie des Büros „Munder und Eerzepky Landschaftsarchitekten“ gebildet.

Die Kosten für die Realisierung betragen etwa 100000 Euro. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch Fördermittel und Spenden. Auch das Thedor-Heuss-Gymnasium leistet einen wichtigen Beitrag. Die Schüler erstellen multimediale Informationen zu den Baumarten. Diese lassen sich mit dem Smartphone abrufen. Dafür werden Plaketten mit QR-Codes an den Bäumen befestigt.

Steinberg sieht in dem Park einen großen Gewinn für die Stadt. „Stück für Stück entwickelt sich Pinneberg“, sagte sie. Die Bürgermeisterin geht davon aus, dass die Kreisstadt mit dem Projekt eine Vorreiterrolle einnimmt und andere Kommunen bald nachziehen.

zur Startseite

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 19:12 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert