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Lichtkünstlerin : Pinnebergerin lässt das Landeshaus leuchten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie lässt Menschen und Räume mit ihrer Arbeit strahlen: die Lichtkünstlerin Gisela Meyer-Hahn aus Pinneberg.

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2012 | 20:25 Uhr

„Meine Kunst kann man nicht kaufen, mit nach Hause nehmen und an die Wand hängen. Sondern jeder kann sie mit all seinen Sinnen erleben und durchleben, sie spüren“. Und während die zierliche Frau mit den warmen, braunen Augen erzählt, leuchtet sie – von ganz innen heraus.

Jetzt zieht die Künstlerin, die schon ganze Kirchen, Schulen und Krankenhäuser in alle Farben des Regenbogens getaucht hat, mit einer Lastwagenladung voller Utensilien in das Hohe Haus an der Kieler Förde – in den Schleswig-Holsteinischen Landtag. Im ersten Stock will sie die weißen Wände, die schlichten, strengen Vierkantpfeiler ein Wechselspiel der Spektralfarben tauchen – ganz nach Goethes Farbenlehre und mit durchscheinenden Stoffbahnen in Blau, Gelb, Rot und Grün und dahinter spielenden Scheinwerfern eine Traumwelt erschaffen, die dazu noch auf der Vernissage von traumhafter Musik begleitet werden. Aber auch von der Wasserseite und von der Eingangsseite her werden die Fronten in allmöglichen Farben getaucht – nur nicht in die irgendeiner Ampel. Den Kontakt in das Landeshaus hatte der Pinneberger Landtagsabgeordnete Bernd Schröder (SPD) hergestellt, der die Werke der Lichtkünstlerin sehr bewundert und in seiner Heimatstadt Pinneberg schon des öfteren erlebt hat.

Der kulturinteressierte Schröder macht sich mit der Ausstellung der von ihm verehrten Künstlerin selbst ein wunderbares Abschiedsgeschenk zu seiner 16-jährigen Amtszeit im schleswig-holsteinischen Landtag, den er jetzt verlässt.

Auf der Vernissage am 15. Mai um 19.30 Uhr im Landtag wird er wohl seine letzte große öffentliche Rede halten, des weiteren sprechen Noch-Landtagspräsident Torsten Geerdts, Kulturmanager Stefan Dupke und Psychologe Professor Jürgen Golz von der Universität Kiel. Für ungewöhnliche Klangwelten sorgen der Cellist Sonny That aus Berlin und der Klangarchitekt Heinz Grobmeier aus Regensburg in einer Choreographie – ebenfalls von Gisela Meyer-Hahn erarbeitet – im Einklang mit der Lichtkunst. Die Ausstellung im Landeshaus am Düsternbrooker Weg ist bis zum 30. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, aus Sicherheitsgründen muss allerdings zum freien Eintritt in die Ausstellung ein Personalausweis vorgelegt werden.

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