Musik aus der Mongolei : Pferdekopfgeige und Schwanenhalslaute

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Die Mongolen fallen ein! Wie bitte? – Ja, Sie haben ganz recht gelesen: Die mongolische Gruppe „Egschiglen“ kommt in den Kreis Pinneberg. Aber keine Sorge, natürlich nur mit den besten Absichten, und ganz im Sinne von Fans des Außergewöhnlichen und Unbekannten.

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30. Juli 2012, 18:16 Uhr

Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) präsentiert das Ensemble „Egschiglen“ aus dem am dünnsten besiedelten Staat der Welt traditionelle Klänge und Gesänge, am Donnerstag um 20 Uhr im Haseldorfer Rinderstall. Unter dem Titel „Unterwegs mit der Pferdekopfgeige“ wird das ländliche Idyll rund um das Haseldorfer Schloss mit sechs Künstlern aus der Hauptstadt Ulan Bator beehrt. Egschiglen, was soviel heißt wie „Wohlklang“ oder „schöne Melodie“, wurde 1991 von Meisterschülern des Konservatoriums der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator gegründet und präsentiert seither die mongolische Kultur mit Kehlkopfgesang und traditionellen Instrumenten.

Dazu gehören Pferdekopf- und Schlangenhautgeige, Schwanenhalslaute, Kastenzither und Wölbbrettzither. Ein wirklicher Eindruck der genannten Musikinstrumente kann wohl nur durch das persönliche Erlebnis geschaffen werden.

Und gerade diese Begegnungen sind es, die das Musikfestival ausmachen: Teile der Kultur eines fernen Landes durch seine Musik kennenzulernen. In diesem Jahr wurde durch das Thema „Im Jahr des Drachen“ der Schwerpunkt auf Asien gelegt.

So wird der Blick aus einer hochtechnisierten und allzeit gehetzen Gesellschaft auf das einfache Leben in der Mongolei gelenkt: Das vom Nomadentum geprägte Land steht noch im Einklang mit der Natur – in welches die sechs Musiker gedanklich entführen wollen. Karten für dieses einmalige Kulturerlebnis können telefonisch beim Ticketcenter des Schleswig-Holstein Musik Festivals unter der Nummer 0431/23 70 70 bestellt werden. In allen Preiskategorien (von zehn bis 35 Euro) sind noch Karten vorhanden. Anschließend lädt Gastgeber Udo Prinz von Schoenaich-Carolath zum Künstlertreff im ehemaligen Kälberstall.

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