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CDU-Weihnachtsmarkt : Petrus war den Schwarzen gewogen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir haben Glück gehabt“, freute sich der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Rolf Herrmann. Windig war es zwar und deswegen kalt, aber dagegen hilft die passende Kleidung. Der gestrige Weihnachtmarkt der Christdemokraten, in diesem Jahr organisiert rund um das Haselauer Landhaus, wurde seinem Ruf als größte vorweihnachtliche Veranstaltung der Region gerecht. Das Gedränge rund um Buden und Losverkäufer war groß.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2011 | 21:09 Uhr

Am vorherigen Sonnabend war die Stimmung unter den Konservativen noch nicht so gut. Während des Aufbaus regnete es kräftig. Das tat es auch wieder am gestrigen Sonntag, allerdings ganz zum Ende der Veranstaltung und da waren schon (fast) alle Preise unter die Leute gebracht worden.

Denn im Mittelpunkt des Marktes steht die Tombola. Mit den Einnahmen wird Gutes im Dorf getan. Neben der traditionellen Einladung des Dorfnachwuchses ins Wedeler Weihnachtsmärchen wird mit den jetzigen Einnahmen in den neuen Kindergarten investiert, für den am 9. Dezember in Haseldorf der Grundstein gelegt wird.

1555 Preise loben die Marsch-Christdemokraten traditionell aus. Bei 3000 Nieten muss also jeder Gast nur drei Lose kaufen, und zumindest statistisch geht er mit einem Gewinn nach Hause. Als Hauptgewinne gab es zwei Fahrräder.

In 20 Schatztruhen waren Gutscheine für kulinarische Köstlichkeiten aus der Region versteckt, wie Fisch- und Holsteiner Büfetts, Frühstück oder Kaffee und Kuchen. Und wer eines der 15 großen Plüschtiere für seine Kinder mit nach Hause gebracht hat, dürfte mit strahlenden Augen empfangen worden sein.

Rolf Herrmann schlüpfte wieder in die Rolle des Nikolaus im roten Rock, aber mit CDU-Schal. Er verteilte kleine Geschenke an die jüngsten Besucher des Weihnachtsmarktes. Der Nachwuchs konnte zudem auf einem Pony eine Runde drehen.

Die Erwachsenen versuchten sich beim Mettwurst-Knobeln oder stärkten sich an den Ständen mit Punsch, Kakao, Kaffee, Bratwurst oder Waffeln. Es scheint, als ob das ganze Dorf auf den Beinen ist, um Klönschnack zu halten, und auch der politische Mitbewerber lässt sich traditionell blicken. Reichlich Besuch bekommen die Schwarzen aus Haselau traditionell auch immer von Parteifreunden aus den Nachbarkommunen.

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