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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 06:37 Uhr

Jubiläum : „Petri Heil“ den Sportanglern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

50 Jahre alt wird der SAV Uetersen-Tornesch in diesem Jahr. Mehr als 200 Mitglieder gehören ihm inzwischen an. Mit Teichen in Prisdorf, Appen, Tornesch und Uetersen verfügt der Verein heute über genug Wasserflächen, um den Ansprüchen der Mitglieder gerecht zu werden.

Am Wochenende hatte der Vorstand zu einem Empfang eingeladen. Gefeiert wurde auf dem vereinseigenen Anwesen in Prisdorf. Der SAV Uetersen-Tornesch besitzt dort eine 4,5 Hektar große Fläche mit 15000 Quadratmeter großem Teich.

An dem Empfang nahmen neben Bürgermeisterin Andrea Hansen, der stellvertretenden Bürgervorsteherin Sabine Lankau (beide Uetersen) und Bürgermeister Roland Krügel (Tornesch) auch Vertreter der Kreis- und Landesebene der Angler teil. Weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird der Anglerball sein, der am 31. Oktober in der Tornescher Gaststätte Birkenhain gefeiert wird. Karten dafür gibt es schon bei Geschäftsstellenleiter Markus Pulst (Borstelweg). Weitere Vorverkaufsstellen werden noch eingerichtet.

Der SAV Uetersen-Tornesch wurde 1965 gegründet. 38 Jahre lang lenkte Bodo Kottenstein (verstorben) die Geschicke der Angler. Seit zwölf Jahren ist Rainer Darkow Vorsitzender des Vereins. Darkow begrüßte die rund 50 Gäste und überließ es anschließend Gründungs- und Ehrenmitglied Hans-Joachim Lux, aus der Geschichte des Vereins zu plaudern. Dieser Bitte kam Lux gerne nach. Er erinnerte an die Anfänge und führte auch so manche Anekdote an. Der Verein wurde in der Uetersener Gaststätte „Zur Linde“ (Kreuzstraße) gegründet. Die Anfänge seien alles andere als leicht gewesen. Gewässer zum Angeln seien rar gewesen. Und auch nicht von Dauer. Lux sprach von einem Unwetter, dem die Vereinshütte in Prisdorf zum Opfer gefallen war und vom Fischesterben in der Tornescher Kösterkuhle, nachdem auf der Eisfläche Schlittschuh gelaufen wurde.

Rainer Darkow knöpfte nahtlos an diese Erzählungen an und berichtete, wie die damalige Jugendgruppe, der er angehörte, den Erwachsenen das Angeln beigebracht hatte. Der Nachwuchs sei so erfolgreich gewesen und mit modernstem Gerät unterwegs, dass man es der Jugend schließlich untersagte, an Erwachsenenangeln teilzunehmen.

Heute könne er feststellen, dass es dem Verein bestens gehe. Wohl auch, weil die erfolgreiche Jugend von einst heute die Geschicke lenken würde, so Darkow mit einem Augenzwinkern in Richtung Lux, der früher Hauptgewässerwart im Verein war.

Andrea Hansen bekannte in einem Grußwort, dass sie zum ersten Mal auf dem Anwesen der Angler und davon begeistert sei. Der SAV sei ein sympathischer Verein, der es richtig gemacht hätte, Uetersen beim Vereinsnamen voranzustellen. Sie überreichte eine Urkunde und eine Geldspende zugunsten der Vereinsjugend.

Roland Krügel, selbst Mitglied im Verein, dankte den Anglern dafür, dass sie die Regenrückhaltebecken der Stadt betreuten. Er lud alle ein, am Stadtfest teilzunehmen, das am Wochenende gefeiert wird. Unter anderem werde eine Delegation der polnischen Partnerstadt Strzelce Krajeńskie (früher Friedeberg) vor Ort sein. In Polen gebe es fischreiche Seen, um die sich niemand kümmere. Vielleicht, so Krügel, gebe es an diesem Punkt ja gemeinsame Interessen.

Krügel wünschte, verbunden mit dem Hinweis, dass die Leistungen der Vergangenheit Ansporn für die Zukunft sein sollten, dem SAV alles Gute. Grußworte sprachen auch Andreas Sager vom Landessportfischerverband und Hartwig Lenfer vom Kreisverband Steinburg, dem der SAV in Ermangelung eines Pinneberger Kreisverbands seit 50 Jahren angehört.

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erstellt am 24.Aug.2015 | 20:39 Uhr

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