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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 02:36 Uhr

Kreiskulturwoche : Perfektionierte Pinselstriche

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Staub steigt hinter dem Rhinozeros auf, nur noch wenige Meter trennen von dem mächtigen Geschöpf: Nach Afrika fühlten sich die Betrachter des mit Wachs gefertigten Bildes von Künstlerin Elke Werner versetzt.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2013 | 21:43 Uhr

Das Gemälde mit Nashorn im Galopp war eines der vielen herausragenden Werke, die die Mitglieder der Künstlergruppe KiM (Kunst im Mittelpunkt e.V.) am gestrigen Sonntag im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenen Kreiskulturwoche zeigten.

Durch seine Arbeit in der Kunst-AG mit den Gegebenheiten der Heidgrabener Grundschule vertraut, hatten Karl-Heinz Wittig und Lilli Erett vorgeschlagen, die Ausstellung in diesem Jahr in der Gemeinde zu veranstalten.

Schnell gab es von Schulleitung und Gemeinde die Erlaubnis für die Künstler aus Uetersen, Tornesch und der Marsch, die Pausenhalle zu nutzen und eine Werksschau abzuhalten. Die rund 50 Besucher nutzten die Zeit intensiv, um sich mit den Künstlern auszutauschen: Welche Materialien sie nutzen, wo die Inspiration herkommt und wie die Technik funktioniert, konnte hier im persönlichen Gespräch vermittelt werden. So lässt sich Erich Saemann, der mit seiner speziellen Wachs- und Wasserfarbentechnik kontrastreiche Gemälde schafft, insbesondere von der Natur inspirieren. Auch Lilli Erett, Christiana von Knobelsdorf und Helmut Seestädt zeigten mit ihren Gemälden ihre ganz persönliche Sicht der Dinge und der Welt.

Die maritime Atmosphäre Norddeutschlands hat es Dieter Tautz angetan, der genau wie Karl-Heinz Wittig Radierungen, aber auch Holzschnitte ausstellte. Spannend zu beobachten war für die Besucher auch der Entstehungsprozess von Karin Goetzens Monographien, die großen Interpretationsspielraum boten. Einziger Wermutstropfen: Die zugunsten des Patenkind-Projektes der Grundschule gestifteten Kunstwerke konnten noch nicht verkauft werden.

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