zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 09:57 Uhr

Fußball : Pech bleibt beim TVH

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit Ingo Koopmann (zuletzt A-Jugend) bekamen die 1. Herren des TV Haseldorf im Winter einen Neuzugang und mussten im Gegenzug keinen Abgang hinnehmen. Neben ihren Spielern blieb den Haseldorfern allerdings auch das Pech über den Jahreswechsel hinweg treu: „Wir hatten auf eine bessere Aufstellung gehofft, mussten aber wieder viele Ausfälle verkraften“, klagte TVH-Trainer Ralf Huckfeldt, dessen Team am Sonntagmittag zum Restrunden-Start eine 0:1-Heimpleite gegen den TSV Seestermüher Marsch kassierte.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2015 | 21:43 Uhr

„Vorletzter gegen Zweiter“ hieß es im Schlosspark-Stadion, und die Gäste hatten klare Vorteile: „Fußballerisch war Seestermühe uns überlegen“, gab Huckfeldt zu. Bereits nach sechs Minuten gab es einen Handelfmeter für die Gäste, nachdem Daniel von Glahn eine Flanke von Philipp Junke aus Nahdistanz an den Oberarm bekommen hatte. Uwe Lohse, Denker und Lenker im Seestermüher Spiel, schickte TVH-Torwart Florian Schuldt zwar in die falsche Ecke, setzte den Strafstoß jedoch nur an den linken Außenpfosten.

Als das Kreisliga-Derby 18 Minuten alt war, brachte Hendrik Mühlenkamp die Seestermüher aber in Führung. Dann sah TSV-Stürmer Metin Tefci für ein nach Huckfeldts Meinung „grobes Foulspiel“ zwar „nur“ die Gelbe Karte, bekam aber wenig später für eine Schwalbe „Gelb-Rot“ (39.). Auch in Überzahl operierten die Haseldorfer fast nur mit langen Bällen, die die schnellen Gäste-Verteidiger mühelos klärten. „Wir müssen zukünftig definitiv mehr Akzente nach vorne setzen“, lautete Huckfeldts Erkenntnis.

Weil die Seestermüher es ihrerseits versäumten, das entscheidende zweite Tor nachzulegen, blieb es bis zum Ende spannend. In der 85. Minute hatte Malte Dombeck die beste TVH-Chance aus dem Spiel heraus, seinen Schuss parierte TSV-Torwart Malte Luitjens aber stark. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gab es einen Foulelfmeter für die Haseldorfer, den selbst Huckfeldt „umstritten“ nannte und einräumte: „Ich hätte ihn nicht gegeben ...“ Schiedsrichter Kai Kleen zeigte aber wohl auch, weil einige Seestermüher zuvor permanent jede seiner Entscheidungen kritisiert hatten, auf den Punkt. Joris Justin Lüchau, eigentlich ein sicherer Schütze, trat an – und scheiterte am bärenstark rettenden Luitjens.

„Das war ein bitteres Ende für uns“, so Huckfeldt, der sich grämte: „Ein Punkt wäre für die Moral sehr wertvoll gewesen – aber unter dem Strich haben die Seestermüher vollkommen verdient gewonnen!“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert