Konzert zur Passionszeit : Passionsbetrachtung nach Spirituals

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Paul-Ernst Ruppel (1913 bis 2006) war war ein deutscher Komponist, Kantor und Chorleiter. Er schuf zahlreiche Werke für Chöre und Posaunenchöre. 1960 entstand sein Werk „Crucifixion“, eine Passionsbetrachtung nach Spirituals.

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06. April 2014, 18:05 Uhr

Dieses sehr selten aufgeführte Werk, so wird gesagt, ist in der Lage, bildhafte Vorstellungen im Zuhörer hervorzurufen. Viermal ist es nun im Kreis Pinneberg zu hören: am 11. April um 20 Uhr in der Rellinger Kirche, am 12. April um 20 Uhr in der Heiligen-Geist-Kirche in Barmstedt und am Palmsonntag, 13. April, um 17 Uhr in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde „Am Kloster“. Dort wird es auch am Karfreitag, 18. April, zu erleben sein (10 Uhr während des Gottesdienstes). Der Eintritt ist jeweils frei.

Aufgeführt wird „Crucifixion“ vom Gospelchor „Adonai“ unter der Leitung von Kantor Eberhard Kneifel. Mitwirkende sind Nils Tunkel (Tenor), Michael Preiss (Posaune), Hannelore Kleefeld (Kontrabass) und Christian Hild (Sprecher). Eindrucksvoll und unmittelbar verkünden Text und Musik in der leidenschaftlichen Erlebnisfähigkeit farbiger Christen das grausame und zugleich heilversprechende Passionsgeschehen. Emotionen sind gewollt, sentimental aber will das Werk nicht sein und ist es auch nicht. Der Komponist dazu: „Der Grundgedanke ist der einer Bildbetrachtung mit meditierendem Innehalten vor bestimmten Blickfeldern.“

Zu Beginn des Konzerts erklingt Bachs Präludium in h-moll. Die Orgel setzt zudem den Schlussakkord. Wiederum ist es ein Werk des Thomas-Kantors. Eberhard Kneifel interpretiert dessen Choralbearbeitung über das Thema „O Mensch, bewein dein Sünde groß“.

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