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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 20:06 Uhr

Fußball : Passende Tore

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Legendär sind bei den 1. Herren des TSV Uetersen die Bruder-Duelle, die sich Florian Blaedtke und Sascha Blaedtke (Torwart der SV Lieth) einst lieferten. Am Sonntag kam es im Rosenstadion wieder zum Kräftemessen zweier Geschwister: TSV-Stürmer Marcel Jobmann traf auf, aber nicht gegen seinen jüngeren Bruder Patrick, der das Gehäuse des VfL Pinneberg II hütet. Dass ihm ein Torerfolg versagt blieb, konnte Marcel Jobmann verschmerzen: „Dafür habe ich ja unseren ersten Treffer vorbereitet“, lachte der 22-Jährige nach dem Uetersener 3:1-Sieg.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2015 | 21:36 Uhr

Der Familienfrieden war schnell wieder hergestellt: Nach dem Abpfiff setzten sich die Brüder nebeneinander in den Mittelkreis und analysierten die Partie. Zur Sprache gekommen sein dürfte dabei auf jeden Fall die zweite Minute: Marcel Jobmann passte den Ball nach links, wo Frank Saaba zum 1:0 einschob. „Besser hätte die Partie für uns natürlich nicht beginnen können“, so TSV-Liga-Manager Oliver Engl, der allerdings zugab: „Danach haben wir zu wenig für das Spiel gemacht!“ Hauptsächlich spielte sich das Geschehen nun im Mittelfeld ab. Glück hatten die Uetersener, als Henk Boesten einen Ball auf ihr Gehäuse köpfte und dann von TSV-Torwart Timo Herrmann in der Luft getroffen wurde (14.). „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn es in dieser Szene einen Elfmeter für Pinneberg gegeben hätte“, räumte TSV-Trainer Peter Ehlers ein.

Die Hausherren blieben spielbestimmend und Maik Stahnke hätte die Führung zeitig ausbauen können ‒ ihm sprang der Ball aber etwas zu sehr zur Seite, woraufhin er im Eins-gegen-Eins-Duell am starken Patrick Jobmann scheiterte (25.). Kurz vor der Pause fiel aber das 2:0, und dieser Treffer allein war das Eintrittsgeld wert: Eine Freistoßflanke von Mario Ehlers wehrten die Gäste per Kopf nicht weit genug ab, woraufhin Christian Förster den Ball aus 20 Metern direkt nahm und mit einem brachialen, unhaltbaren Schuss zum 2:0-Pausenstand ins Netz jagte.

Durch eine kuriose Situation kam die VfL-Reserve zurück ins Spiel: Nach einer Freistoßflanke scheiterte Torsten Jung zunächst per Kopf an Herrmann, von Mats Lennart Enderle prallte der Ball wieder gen TSV-Tor und als ihn Herrmann bereits in seinen Händen hatte, stocherte Jung nach und drückte die Kugel ins Netz (70.). Dass dieser Treffer zählte, erklärte der Schiedsrichter-Assistent damit, dass der Ball „bereits zuvor die Linie überschritten“ habe. Die Uetersener mussten sich darüber nicht lange ärgern: Nur zwei Minuten später kam Jannek Laut artistisch vor Patrick Jobmann an den Ball und Saaba köpfte zum 3:1 ein. „Wir haben immer wieder zum passenden Zeitpunkt getroffen“, freute sich Engl.

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