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Tatkräftig : Partnerschaft zwischen Regio-Kliniken und HSV

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Unsichtbare Geschenke sind manchmal die schönsten. Nicht Geld, sondern ihr Verhandlungsgeschick setzten die Regio-Kliniken kürzlich für die Rollstuhlsportler des Hamburger Sport-Vereins (HSV) ein.

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2011 | 21:28 Uhr

Dabei sprangen ganz sichtbare Güter heraus: acht Fahrradvorsätze für Rollstühle, sogenannte Handbikes.

Die Vorlage lieferte die Unternehmerfamilie Otto. Ihre Alexander-Otto-Stiftung verlieh den HSV-Rollstuhlsportlern in diesem Jahr im Hamburger Volksparkstadion den ersten Platz des Werner-Otto-Preises und schenkte ihnen 20000 Euro.

Rollstuhlsportler Markus Werner holte daraufhin im Sanitätshaus der Regio-Kliniken in Pinneberg ein Angebot für Handbikes ein. Die HSV-Gruppe und das Sanitätshaus verbindet bereits seit zwei Jahren eine Partnerschaft. Leiter Sascha Feustel steigerte den Wert des Geschenkes noch, indem er sein Verhandlungsgeschick spielen ließ. Er nahm Kontakt mit dem Lieferanten „Proaktiv“ auf. Beide verzichteten auf ihren Gewinn und verkauften den Rollstuhlsportlern die Ausrüstung zum Selbstkostenpreis. „Acht Handbikes sind deutlich mehr, als man normalerweise für den Betrag, der uns zur Verfügung stand, bekommt“, erläuterte Feustel.

Den HSV freut es. Die Rollstuhlfahrer besitzen nun genügend Handbikes für das Training. Werner kündigte an: „Wir möchten einmal wöchentlich trainieren und gemeinsame Ausflüge machen.“ Mit Handbikes können Menschen in Rollstühlen das Tempo von Fahrradfahrern erreichen. Mithilfe dieser technischen Vorrichtung können sie ihren Aktionsradius damit um bis zu 500 Prozent steigern, berichtete gestern Kliniksprecher Sebastian Kimstädt.

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