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Neujahrsempfang der Volksbank : Partnerschaft für den Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Etwa 300 geladene Gäste fanden sich am Mittwochabend im großen Saal der Gastwirtschaft „Zur Erholung“ ein, um dort zu hören, was ihnen der Volksbank-Vorstand im Rahmen des Neujahrsempfanges zu sagen hatte. Die Kunden schätzen diese Veranstaltung seit Jahren. Sie erkennen in der Volksbank einen Partner an ihrer Seite.

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erstellt am 14.Jan.2016 | 20:09 Uhr

Und darum ging es auch bei der Neujahrsrede, vorgetragen von Uwe Augustin. Das Mitglied im Vorstand erläuterte den Gästen in Form einer Parabel – sehr kurzweilig vorgetragen – warum die Bank vor Ort wichtig ist: die Digitalisierung der Bankgeschäfte berge Risiken, die nicht selten unterschätzt würden. Besser sei es daher, die Kompetenzen des Beraters vor Ort zu nutzen und der genossenschaftlichen Bankphilosophie zu vertrauen.

Banken vor Ort verlieren viele Kunden, weil diese den bequemen Weg über ihren privaten PC suchen und so auch Geld sparen wollen. Doch was ist, wenn es plötzlich nicht mehr passt? Wenn aufgrund der Komplexität der jeweiligen Bankgeschäfte verborgene Risiken nicht wahrgenommen werden? Die wohl größte Investition im Leben eines „Normalbürgers“ betrifft das eigene Heim, das gebaut werden soll. Augustin informierte darüber, dass die Volksbank Pinneberg-Elmshorn im vergangenen Geschäftsjahr 1100 Familien den Wunsch nach den eigenen vier Wänden erfüllt hat. Verlässlichkeit und Transparenz seien dabei die obersten Prinzipien der Bank.

Gibt’s die auch in der virtuellen Welt? Augustin griff zur Metapher, als er erklärte, dass man dabei Vorsicht walten lassen sollte. Sein Patenkind und er hätten ein Lebkuchenhaus basteln wollen. Stolz habe er Omas Backrezept mitgebracht. Doch Annika hätte ihm erklärt, dass es Backrezepte heute zuhauf im Internet gebe. Das gehe auch viel schneller, als die mühevolle Rechnerei mit Omas Zutaten. Man habe sich schließlich auf Annikas Backrezept geeinigt. Und wirklich: Zunächst habe es so ausgesehen, als ob tatsächlich alles viel schneller und somit besser gehe.

Doch bekanntlich liegt der Teufel im Detail. Der auf den Mengenangaben basierende Zuckerguss habe einfach nicht kleben wollen, berichtete Augustin. Das gesamte Konstrukt sei ins Wanken gekommen. „Dass drei Esslöffel Wasser zu wenig für 600 Gramm Puderzucker sind, kann man doch nicht wissen, wenn man einfach nur Zahlen liest“, habe Annika festgestellt und damit den Nagel auf den Kopf getroffen. „Zahlen, insbesondere die mit den vielen Nullen, sind ziemlich abstrakt. Genau wie mit dem Online-Backrezept verhält es sich mit der Digitalisierung der Bankgeschäfte“ erläuterte das Vorstandsmitglied.

Wenn es über die Routine hinausgehe, wenn „Sie es nicht riskieren wollen, dass Ihr persönliches Finanzhaus ins Wanken gerät, sind wir überzeugt, dass es sich mit unserer genossenschaftlichen Beratungsphilosophie wie mit Omas Rezept verhält: Zahlen richtig zu lesen und für sich zu nutzen, dabei hilft einem der Computer allein eben nur bedingt weiter. Dafür braucht es Praxis und Erfahrung vor Ort“.

Mit diesen Worten wünschte Augustin den Gästen einen guten Appetit. Denn auf alle Gäste wartete jetzt ein leckeres Buffet, zubereitet von der Küche der Familie Ratjen.

Volksbank-Kennzahlen

Während des Neujahrsempfanges gab Vorstandsmitglied Uwe Augustin auch Geschäftszahlen bekannt. Das Institut gründet sich auf mehr als 160 Millionen Euro Eigenkapital, damit liegt die Eigenkapitalquote bei derzeit 18,3 Prozent und damit um mehr als 13 Prozentpunkte höher als im Basel-III-Abkommen gefordert, das 2019 in Kraft treten soll. 2015 hatte die Volksbank Pinneberg-Elmshorn ein Kundenvolumen von 87000. 43238 Kunden sind sogar Mitglieder, also über den Erwerb von Anteilen Genossen geworden. 452 Mitarbeiter werden beschäftigt – von Wilster bis Norderstedt. Neben der Hauptstelle in Pinneberg gibt es 27 Geschäftsstellen.

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