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Kirchenzentrum : Ortsbildprägend und sehr einladend

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Interesse der Gemeindeglieder, die offizielle Neueröffnung ihres umgebauten und sanierten Kirchenzentrums mitzuerleben, war groß. Und so strömten sie nach dem Besuch des Gottesdienstes, den Pastorin Antoinette Lühmann, Propst Thomas Drope und der Gospelchor Black and Blue gestalteten, in ihre Begegnungsstätte, um auf den gelungenen und zukunftsgerichteten Umbau anzustoßen.

shz.de von
erstellt am 01.Mär.2015 | 21:52 Uhr

Der geräumige, lichtdurchflutete Kirchensaal mit seiner teilweise „bis in den Himmel ragenden Decke“ fasste nicht alle Besucher und so wurde die „bewegliche Wand“ zum Sitzungszimmer geöffnet. Und auch vom Foyer und Flur aus, in dem der Künstler Jörgen Habedank mit seinen Bildern „Lichte Botschaften“ überbrachte, verfolgten Gemeindeglieder die Ansprachen und die Musik des Flötenkreises mit Gesang von Michael Mansfeld. Pastor Henning Matthiesen hieß alle herzlich willkommen. „Wir haben wunderbare Räume erhalten, in denen Sie sich sicher wohlfühlen werden“, sagte er mit Dank an alle, die an den Planungen und dem einjährigen Baugeschehen beteiligt waren.

42 Sitzungen des Bau- und Finanzausschusses des Kirchengemeinderates habe es gegeben, so Matthiesen. Der Vorsitzende des Kirchengemeinderates Peter Pox ging auf Etappen in der Planungs- und Bauzeit ein und merkte an: „Einige Dinge, wie die fast sakrale Deckengestaltung unseres neuen Kirchensaales, haben sich erst in der Bauphase ergeben, aber von Anfang an war unser Ziel, die Grundstruktur des 1959 errichteten Kirchenzentrums und damit den ortsbildprägenden und einladenden Blick auf unsere Kirche und das Kirchenzentrum zu erhalten.“

Drei Entwürfe zur Umgestaltung und Sanierung hätten vorgelegen, so Peter Pox. Die Entscheidung ist für die Idee von Architekt Frank Hastenteufel des Berliner Büros Plan Quadrat gefallen. Die Hülle des Gebäudes blieb, aber innen ist alles neu, mit barrierefreier Aufteilung. Die Besucher schauten sich nicht nur im Saal und Sitzungszimmer um, sie warfen auch einen Blick in das neue Kirchenbüro und waren eingeladen, sich die Jugendräume im Obergeschoss anzusehen. In der neuen und wesentlich größeren Küche war das Buffet aufgebaut worden.

Die Gesamtinvestition in Höhe von 935000 Euro wurde über ein KfW-Darlehen und Bau-Rücklagen finanziert. „Ich denke, wir haben für die kommenden 20 Jahre das Richtige getan. Hier können nun auch Hochzeiten gefeiert werden“, lud Peter Pox dazu ein, das neue Kirchenzentrum vielfältig mit Leben zu erfüllen. Bürgermeister Roland Krügel, der gemeinsam mit Bürgervorsteher Peter Daniel der Einladung gefolgt war, überbrachte Glückwünsche und betonte: „Die Kirche und das Gemeindehaus bilden das Tornescher Zentrum. Gratulation zu dem gelungenen Umbau und zur Besetzung der dritten Pastorenstelle.“

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