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Infostände : Ort für Ausstellungen und Konzerte?

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Kulturgemeinschaft und der Zusammenschluss von Künstlern aus der Region „Kunst im Mittelpunkt“ (KIM) setzt sich gemeinsam für den Erhalt des vom Abriss bedrohten Abschiedshauses des Tornescher Hofes ein.

shz.de von
erstellt am 20.Mär.2013 | 19:46 Uhr

Am 23. und 30. März werden die Kulturgemeinschaft und KIM einen Informationsstand auf dem Parkplatz am Bahnhof aufstellen und Unterschriften für den Erhalt des in Privatbesitz befindlichen Reethauses an der Hamburger Straße und dessen Nutzung für kulturelle Angebote wie Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und Lesungen sammeln.

Die Kulturgemeinschaft will nichts unversucht lassen, um das als Kulturdenkmal eingestufte Zweiständer-Fachhallenhaus, das 1810 errichtet wurde und als Keimzelle des Tornescher Ortszentrums gilt, zu retten. Doch die Zeit drängt, denn der Eigentümer ist finanziell nicht in der Lage, das Haus weiter zu erhalten. Er hatte bereits im Herbst vergangenen Jahres die Genehmigung zum Abriss des Gebäudes erhalten. Die Erlaubnis wurde ausgesetzt, da sich die Kulturgemeinschaft im Landesamt für Denkmalpflege für einen Eintrag als Kulturdenkmal stark gemacht hatte. Nun beschäftigt sich der Rechtsausschuss des Kreises, an den sich der Eigentümer gewandt hat, mit dem Thema.

„Wir wollen die Bevölkerung sensibilisieren und mobilisieren, haben die Tornescher Fraktionen um Unterstützung gebeten und uns an mögliche Sponsoren gewandt“, so der Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Harald Schulz.

In den 1990er Jahren hatte die Kulturgemeinschaft den Ostermannschen Hof, der 1994 Eigentum der Gemeinde wurde, „gerettet“ und mit der Esinger Liedertafel in 14000 ehrenamtlichen Stunden und finanziellen Mitteln aus der Ernst-Martin-Groth-Stiftung saniert. Seit 1998 wird das Gebäude als Heimathaus genutzt. Damals mussten nur die Politiker überzeugt werden. Beim Abschiedshaus des Tornescher Hofes liegt jedoch eine ganz andere rechtliche und finanzielle Situation vor.

Auf ihrer Jahresversammlung hatten die Mitglieder der Kulturgemeinschaft sich dafür ausgesprochen, dass der Vorstand nach Möglichkeiten sucht, das Abschiedshaus des Tornescher Hofes zu erhalten und Ideen für eine mögliche Nutzung zu entwickeln.

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