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Närrische Februarsitzung : Orden für Uetersener Notar

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie streiten sich gern, brauchen sich aber auch und gehören irgendwie zusammen, die Uetersener und die Moorreger. Und so kann es nicht verwundern, dass die Karnevalisten während des Höhepunktes der 51. Session einem mit einem ihrer höchsten Auszeichnungen ehrten, der auf der einen Seite des „schwarzen Flusses“ arbeitet und auf der anderen lebt. Joachim Henningsen ist während der Närrischen Februar-Sitzung der Orden „Wider den Ärger“ verliehen worden.

Sichtlich überrascht und gerührt nahm der Rechtsanwalt und Notar die Auszeichnung entgegen. Ehrensenator Roland Marcks begründete sie mit seinem hohen ehrenamtlichen Engagement, etwa in dem Verein „Menschen helfen Menschen“ oder der Uetersener Schützengilde. Und der Karnevalist würdigte den Einsatz von Henningsen, wenn es für den Moorreger Verein etwas zu regeln gibt.

Wie der Geehrte, so waren mit ihm gut 400 Gäste des Höhepunktes der 51. Session in der Halle An’n Himmelsbarg allerbester Laune. Das begann schon mit der Vorstellung des Prinzenpaares, das übrigens aus Uetersen kommt.

Andreas I. und Bianca II. – bürgerlich Bianca und Andreas Wormeck – garnierten ihre Vorstellungsrede mit Schlagern aus dem Kölner Karneval, denn am Rhein ist die Prinzessin geboren. Sitzungspräsident Julian Kabel punktete, in dem er den HSV-Sieg verkündet. Der Prinz zänkerte, weil er fragte, gegen wen der Dino der Liga am vorherigen Wochenende gespielt hatte. Es gab eine Niederlagen gegen den 1. FC.

Deftigen Humor lieferten Ernst Ottenbacher und Dieter Norton, die in Babykostümen steckten und unter dem Titel „Kindermund tut Wahrheit kund“ unterhielten. In eine ähnliche Kerbe schlug Ottenbacher zusammen mit Bärbel Gröschke in dem Sketch „Ein Angeklagter zwitschert“, der ebenfalls Text mit stimmungsvollen Liedern verband. Ein bisschen ging da der Bauchredner Jan Mattheis mit seinem leiseren Humor unter.

Mit vier Tanzmariechen sind die Moorreger Karnevalisten gesegnet. Hatte man in der vorherigen Session schon erfolgreich alle zusammen auf eine Bühne gebracht, so punktete man diesmal mit den Kombination „zwei und zwei“. Einen heißen Auftritt auf den Spuren von Helene Fischer hatten die „Girlfriends“. Der Marsch der Blauen Garde war mitreißend. Die Rote Garde betrat mit ihrem Showtanz ungewohntes Terrain und wurden dafür zu Recht bejubelt. Als Helden in Strumpfhosen traten gestandene Karnevalisten auf.

Kurz vor 23 Uhr enterte der Schlagersänger Peter Sebastian die Bühne und riss die Zuschauer noch einmal mit. Den launigen Schlusspunkt setzte das Männerballett mit „Aloha-He“.

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erstellt am 08.Feb.2015 | 19:08 Uhr

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