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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 07:24 Uhr

Erfolg : Olympia ist das gesteckte Ziel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als Bürgermeister unternimmt Roland Krügel alles, um gemeinsam mit der örtlichen Politik beste Bedingungen für den Schul- und Vereinssport in Tornesch zu schaffen. Und als Geschäftsführer der Stadtwerke macht er auch Sportsponsoring möglich.

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2014 | 21:38 Uhr

Und so können in der als „sportfreundliche Kommune“ ausgezeichneten Stadt dank engagierter Lehrer, Trainer und Ehrenamtlicher sowie sportbegeisterter Sponsoren umfangreicher Breitensport angeboten und Talente gefördert werden. Zu diesen Sporttalenten gehört die 16 Jahre alte Alina Ammann. Sie trainiert in der Leichtathletiksparte des TuS Esingen und läuft deutschlandweit als Schnellste über 800 Meter in der Altersklasse U18 allen davon.

Doch auch international ist die junge Tornescherin keine Unbekannte mehr. Sie hatte sich für die Teilnahme an der U20-Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Eugene (Oregon/USA) vom 22. bis 27. Juli qualifiziert und trat dort im 800-Meterlauf gegen Konkurrentinnen an, die zwei bis drei Jahre älter waren. 28 Läuferinnen waren am Start, darunter Alina Ammann und Sarah Schmidt als Mitglieder der deutschen Leichtathletikmannschaft. „Mein Ziel war, das Halbfinale zu erreichen. Und das habe ich geschafft“, erzählte die erfolgreiche Sportlerin Bürgermeister und Stadtwerkechef Roland Krügel.

Er hatte Alina Ammann und ihren Vater Michael Ammann, der Trainer und Vorsitzender der TuS-Leichtathletiksparte ist, in die Räume der Stadtwerke eingeladen, um Alina zum erfolgreichen Debüt bei der U20-Weltmeisterschaft zu gratulieren und ihr mitzuteilen, dass die Stadtwerke als Hauptsponsor ihre weiteren sportlichen Aktivitäten unterstützen werden. „Wir wissen, dass der Sport nicht ohne Ehrenamt und Sponsoring auskommt, allein wenn man an die Reisekosten zu den Sportwettkämpfen denkt“, macht der Stadtwerke-Geschäftsführer die Notwendigkeit des Sportsponsorings deutlich und ruft vor allem größere Unternehmen vor Ort zum Nachahmen auf.

Alina Ammann bedankte sich mit einer Foto-Collage unter anderem mit Aufnahmen, die sie bei ihrem Qualifizierungslauf für das Halbfinale und beim Halbfinallauf bei der U20-Weltmeisterschaft zeigen. Als Dritte ihrer Gruppe und mit einer Zeit von 2:06,91 min. hatte sie sich direkt für das Halbfinale qualifiziert. Im Halbfinallauf kam sie als Sechste mit einer Zeit von 2:10,03 min. ins Ziel, aber leider reichte das nicht fürs Finale. Auch für Sarah Schmidt war im Halbfinale Schluss.

„Ich habe jede Menge Erfahrungen und neue Eindrücke gesammelt“, denkt Alina Amman voller Begeisterung an das Sporterlebnis im Stadion von Eugene und die Begegnungen unter internationalen jungen Sportlerinnen und Sportlern zurück. Zu einigen hält die Vierzehntschnellste der Welt im 800-Meterlauf in der U20-Klasse weiter über Facebook Kontakt. Am kommenden Wochenende geht die TuS-Sportlerin bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum an den Start. Sie ist im Jahrgang 98/97 als schnellste 800-Meter-Läuferin mit persönlicher Bestzeit von 2:0505 min. als Favoritin gemeldet. Sportlich hat die Ludwig-Meyn-Schülerin ein großes Ziel: Die Teilnahme an Olympischen Spielen. Und der Grundstein dafür könnte in der sportfreundlichen Kommune Tornesch gelegt worden sein.

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