Jo’s Hobbymärkte : Oft ist der Handel zweitrangig

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Mit ihren Holzarbeiten gehören Erika und Heinz Rademacher aus Kummerfeld zu den Stamm-Ausstellern von Jo’s Hobbymärkten.

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01. März 2013, 21:40 Uhr

Sieben Jahre nach dem ersten Kunsthandwerkermarkt dieser Art kamen sie dazu, das ist jetzt 13 Jahre her. Was sie jedes Jahr nach Tornesch in das Heimathaus zieht? „Wir haben inzwischen einen ganz großen Kundenstamm, und der kommt immer“, sagte Heinz Rademacher. Dabei halte sich nicht jeder Besucher an ihrem Stand auf, um etwas zu kaufen. „Manche kommen auch einfach nur, um mal wieder ein paar Worte Plattdeutsch zu reden. Und das ist dann auch in Ordnung. Darüber freuen wir uns ebenso.“ So wird es also auch ein Wiedersehen mit guten Bekannten, wenn am Sonntag, 10. März, 23 Hobbykünstler von 11 bis 18 Uhr im Heimathaus ihre Arbeiten präsentieren. Sie kommen aus der Malerei oder Schneiderei, bieten Marmeladen, Geschenkverpackungen für die unterschiedlichsten Anlässe, Serviettentechnik, Osterdekoration, Patchworktaschen oder Strickwaren an. „Der Markt ist ein Forum für Hobbykünstler“, sagte Angelika Stumpenhagen, die in diesem Jahr erstmals als alleinige Organisatorin auftritt.

Übernommen hat sie die Aufgabe von Gründerin Monika Jochemko, die inzwischen aus gesundheitlichen Gründen kürzer getreten ist. Aber der Name der Hobbymärkte (ein zweiter findet am Sonntag, 17. März, ebenfalls von 11 bis 18 Uhr im Töverhuus in Klein Nordende statt) erinnert an ihre Initiative: „Jo“ wie „Jochemko“. Wichtig war ihr, dass Hobbykünstler auf den Märkten die Konkurrenz gewerblicher Aussteller nicht fürchten müssen, sondern unter sich bleiben. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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