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Führungsakademie der Bundeswehr : Offiziere zu Besuch

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zu Besuch in der Rosenstadt waren am Dienstag Teilnehmer des Internationalen General-/Admiralstabslehrgangs (LGAI) der Führungsakademie der Bundeswehr.

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erstellt am 22.Feb.2012 | 20:58 Uhr

Die höchste Ausbildungseinheit der Truppe befindet sich in Hamburg-Blankenese. Die Stabsoffiziere sollten sich einen Tag lang darüber informieren lassen, wie eine Kleinstadt verwaltet wird und wie das Leben in der Stadt gestaltet wird. Empfangen wurden die Soldaten von Bürgervorsteherin Heike Baumann und Bürgermeisterin Andrea Hansen im Ratssaal. Dort wurde den Gästen zunächst ein Überblick über die Vielfalt der Rosenstadt gegeben. Heike Baumann und Andrea Hansen erläuterten die Aufgaben der Verwaltung und der Selbstverwaltung. Sie kennzeichneten das Wesen der Stadt als familienfreundlich, und stellten dabei auch den günstigen Wohnraum in Uetersen heraus.

Die Rosen- und Hochzeitsstadt, mit zuletzt immerhin mehr als 400 Trauungen im Jahr, zeichne Gemeinsinn, Gerechtigkeitsempfinden und Nächstenliebe aus und das nicht erst seit jüngster Zeit. Die Bürgermeisterin stellte zwei Stiftungen heraus, die das bürgerliche Engagement kennzeichneten. Zum einen das inzwischen geschlossene Bleeker-Stift (Krankenhaus an der Bleekerstraße), initiiert von Cäcilie Bleeker, zum anderen das Erbe von Langes Tannen durch Werner Lange. Private Stiftungen und Spenden würden auch in Zukunft benötigt, sagte sie.

Andrea Hansen versäumte es nicht, die prekäre finanzielle Situation Uetersens zu erläutern und wich auch nicht vor dem Thema Fusion aus. Sie selber könne sich vorstellen, mit vielen Städten zu fusionieren aber derzeit nicht gerade mit Tornesch. „Denn Herr Krügel und ich haben derzeit eine Störung“, stellte sie fest.

Im weiten Rund des Ratssaals waren neben Vertretern der Selbstverwaltung, auch Vereinsvertreter anwesend. Diese erläuterten das Wesen der Vereine und wie über diese Struktur Gutes getan werden kann. Horst Kleinwort sprach für „Menschen helfen Menschen“ in Uetersen, und Uve Puck erläuterte die Aufgaben des Seniorenverbands BRH. Schließlich war es Manfred Tietje, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Uetersen, vorbehalten, die Aufgaben von Stadtwerken vorzustellen. Tietje kennzeichnete dabei auch die Zukunftschancen, die aus einem solchen Gegengewicht zu den großen Energieversorgern erwachsen.

Der Besuch Uetersens war mit der Visite im Rathaus jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Weiter ging es zur Feuerwehr und für ganz Mutige auch per Drehleiter hinauf in luftige Höhen. Anschließend erwarteten Pastor Joachim Gorsolke und Kantor Eberhard Kneifel die Gruppe in der Klosterkirche. Neben einem Orgelkonzert gab es Erläuterungen zum Kirchbau und dem Wesen der christlichen Kirche. Abschließend wurde das Museum an der Heidgrabener Straße besucht. Dort gab es ein gemeinsames Abendessen und das Versprechen, im kommenden Jahr wiederzukommen, dann mit einem neuen Lehrgang.

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