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Erster Spatenstich : Offizieller Start der „Schafweide“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Gemeinde hat eine neue Sehenswürdigkeit! Wer bei Shell an der Wedeler Chaussee tankt, beobachtet gern das Treiben auf der anderen Straßenseite. Radler halten an und sehen sich die Arbeiten auf der „Schafweide“ genauso an wie die Moorreger Spaziergänger. Denn bereits am Tag nach den endgültigen Beschlüssen zu den Bebauungsgebieten waren die Bagger angerollte.

Deswegen sprach Christian Mahler vom Projektentwickler EMV gestern auch vom „offiziell Ersten Spatenstich“, der begangen werden kann. Seit zehn, zwölf Jahren geistere das Projekt durch die Gemeinde. 2009 habe man sich kennengelernt, so Mahler mit Blick auf Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg und seinem Stellvertreter Georg Plettenberg (beide CDU). Das Gemeindeoberhaupt musste übrigens erkältungsbedingt auf eine Rede verzichten.

Das Konzept ist überarbeitet worden von EMV, die zur Elmshorner Eggert-Gruppe gehört. Viele Punkte seien abzuarbeiten gewesen, erinnerte sich der Kaufmann. Dabei hob er besonders das Planungsbüro Möller aus Wedel hervor. Gut zwei Jahre dauerte das Bebauungsplan-Verfahren. Er sei froh, „nicht aufgegeben zu haben.“ Um das Projekt hatte es heftigen Streit im Dorf und mit den Uetersener Politikern gegeben.

6,5 Hektar ist das Areal an der Bundesstraße 431 groß. Es besteht nicht nur aus dem Bebauungsgebiet 30, mit dem 60 Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser geschaffen werden, sowie dem B-Plan 27 für den Rewe-Supermarkt. Hinzu kommt das bereits zuvor verabschiedete Gebiet Nummer 18, mit dem ein an der Wedeler Chaussee ansässiges Unternehmen expandieren kann.

Groß ist das Interesse der potenziellen Häuslebauer. „Wir verzeichnen eine enorme Nachfrage und haben schon eine erhebliche Anzahl von Reservierungen“, so Michael Martens von „Martens & Kühl“. Das Uetersener Unternehmen berät die Interessenten. Die Grundstücke sind zwischen 417 und 896 Quadratmetern groß.

Kurze Wege zum Einkauf bei Rewe dürfte besonders für die älteren Moorreger wichtig sein, argumentiert man bei EMV. Mahler begrüßt die Entscheidung der Gemeindevertreter, sich für einen Vollsortimenter entschieden zu haben.

„Bei der Architektur des Marktes ist uns die Integration in die Umgebung ein wichtiges Anliegen“ gewesen, erklärt er. Das Gebäude sollte den dörflichen Charakter Moorreges aufnehmen.

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erstellt am 08.Mär.2013 | 19:51 Uhr

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