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Pinneberger Grundsätze : Offensiv und selbstbewusst in den Landtagswahlkampf

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir wollen den Kreis Pinneberg und damit auch die Metropolregion Hamburg noch stärker in unserem Regierungsprogramm verankern“, sagte SPD-Kreischef Hannes Birke und übergab das Wort an seine vier Direktkandidaten: Johanna Skalski für den Kreis Pinneberg-Nord, Beate Raudies im Wahlkreis Elmshorn, sowie an Kai-Oliver Vogel (Pinneberg) und Thomas Hölck (Elbmarschen).

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erstellt am 08.Nov.2011 | 21:10 Uhr

Auf dem anstehenden Kreisparteitag am kommenden Wochenende sollen dann die Pinneberger Grundsätze von den Mitgliedern verabschiedet werden, die als Änderungsanträge auf einem Landesparteitag der Sozialdemokraten beraten werden. „Wir haben uns bei unseren Überlegungen daran orientiert, was aus unserer Sicht notwendig ist für den Kreis Pinneberg. Daraus sind sechs Seiten an Forderungen geworden, welche die Kandidaten dann auch energisch vertreten. So fordert Kai-Oliver Vogel, im nicht-politischen Leben Schulleiter in Tornesch, mehr Investitionen für die Bildung, insbesondere in der frühkindlichen. „Wir wollen den gebührenfreien Besuch einer Kita im Elementarbereich und das innerhalb von fünf Jahren schrittweise umsetzen.“ Das Geld dazu soll unter anderem durch europäische Förderprogramme in die Kassen kommen. „Wir müssen auch bei allem Sparzwang sehen, was notwendige Investitionen sind“, schiebt Birke ein.

Weiterhin fordern die Pinneberger Sozialdemokraten eine aktivere Wohnungsbau- und Sozialpolitik und die Weiterführung des Programms der sozialen Stadt. Die Zulassung von sogenannten Gigalinern lehnen sie geschlossen ab, ebenso einen Großflughafen in Kaltenkirchen. Dafür fordern sie mehr Investitionen in die Schulsozialarbeit und bessere Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten.

Und obwohl die Kassen des Landes leer sind, zeigen sich Thomas Hölck, Johanna Skalski, Beate Raudies und Kai-Oliver Vogel optimistisch, dass ihre Vorschläge Anklang finden, zunächst am Wochenende bei den Mitgliedern ihres Kreisverbandes, aber vor allem bei den Wählerinnen und Wählern. Dass sie mit dem einen oder anderen Punkt auf Widerstand im Landesverband stoßen, ist Kreischef Hannes Birke bewusst: „Dass wir Kontroversen auslösen ist durchaus gewollt.“

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