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Jugendzentrum : Offene Jugendarbeit neu gestalten

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 1990 ist das Jugendzentrum JottZett Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche in der Freizeit und seit 2003 auch in der Schulsozialarbeit der Klaus-Groth-Schule.

shz.de von
erstellt am 30.Jul.2013 | 21:12 Uhr

Mit Angeboten unterschiedlichster Art, Ferienfahrten, Ausflügen, Ferienangeboten vor Ort, Disco- und Konzertveranstaltungen, Sonntagsöffnungszeiten, Themenveranstaltungen, Weltkindertagsfesten bis hin zur Spielplatzbetreuung ist das JottZett zu einem wertvollen Bestandteil in der sozialen Infrastruktur der Stadt geworden. Das engagierte Team mit langjährigen und ab und an neu integrierten Kräften leistete über all die Jahre eine von Politik, Verwaltung und Eltern gelobte offene Kinder- und Jugendarbeit.

Und doch wird es mit Beginn des neuen Schuljahres Veränderungen geben und damit eine neue JottZett-Epoche beginnen. Denn vor dem Hintergrund einer Schullandschaft mit Ganztagsangeboten beziehungsweise Betreuungsklassen, vielfältigen Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche, einem veränderten Freizeitverhalten und auch einem in Tornesch spürbaren demografischen Wandel waren die Besucherzahlen im JottZett in den vergangenen Jahren rückläufig. Auch eine 2011 erstellte und umgesetzte neue Konzeption führte nicht zu mehr Nutzern im Nachmittagsbereich. Allerdings wurden themenbezogene Angebote wie Musikworkshops, die Ferienprogramme und auch die Spielplatzbetreuung nach wie vor gut angenommen. Die allgemeinen Besucherkontakte gingen jedoch zurück: Mai 2010 bis Januar 2011: 1418 Besucherkontakte, Mai 2012 bis Januar 2013: 1239 Besucherkontakte.

Nun werden die Öffnungszeiten des JottZett eingeschränkt. Im August ist eine Öffnungszeit für die offene Jugendarbeit Dienstag bis Freitag von 12 Uhr bis mindestens 18 Uhr vorgesehen. Ab September ist dann von Montag bis Freitag mit Zeiten, die sich an den Bedarfen von Sechs- bis 18-Jährigen orientieren, geöffnet. Wie berichtet, wechselt Jennifer Shaw zum offenen Ganztagsbereich an die Johannes-Schwennesen-Schule und Mareike Gerig zur teilstationären Sprachheilintensivmaßnahme an die Fritz-Reuter-Schule. Christian Beyme ist bereits Mitarbeiter im Hausmeisterdienst der Stadt.

JottZett-Leiter und Fachdienstleiter Jugend und Schulsozialarbeit, Dieter Krüger, wird als neue und doch vertraute Mitarbeiterin in der kommenden Woche Vera Lempfert, ehemals Krohn, begrüßen. Die Erzieherin war zwölf Jahre Mitarbeiterin im JottZett, wechselte dann an den DRK-Hort Schwennesen-Schule und wird nun mit 30 Wochenstunden ans JottZett zurückkehren. Außerdem steht sie mit neun Wochenstunden für die Schulsozialarbeit an der Klaus-Groth-Schule zur Verfügung. Im September wird Marcus Libbertz, ein Erzieher mit langjähriger Berufserfahrung, aus Hamburg nach Tornesch an das JottZett wechseln.

Anpassung an verändertes Freizeitverhalten

„Unsere Leitziele der offenen Kinder- und Jugendarbeit bleiben bestehen. Politik und Verwaltung haben eine gute Basis gelegt. Nach wie vor wird die offene Jugendarbeit parteiübergreifend unterstützt. Wir werden im neuen Team neue Arbeitsinhalte entwickeln“, so Dieter Krüger. Er leitet das JottZett seit 18 Jahren. Zu den neuen Wegen werden Erlebnispädagogik und Themen- und Musikveranstaltungen gehören.

Die Spielplatzbetreuung wird erst 2014 und dann mit einer Honorarkraft, fortgeführt. Nächster Höhepunkt in der offenen Jugendarbeit wird das Fest zum Weltkindertag am 22. September sein.

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