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Hilfsbereitschaft : Oemetaner helfen Flüchtlingen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Jeden Freitag kommen im Sprachcafé „Come TOgether“ Flüchtlinge und Migranten mit Sprachpaten zusammen. Auch Jörg-Arved und Ingeborg Friedrich, die zu den Sprachpaten der ersten Stunde in Tornesch gehören und freundschaftliche Kontakte zu Flüchtlingsfamilien unterhalten, schauen oft vorbei.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2015 | 20:27 Uhr

Ihre Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge ist vorbildlich und hat sich auch in der Uetersener Firma Oemeta herumgesprochen. Denn dort war Ingeborg Friedrich 40 Jahre lang in der Zentrale tätig. Und jüngst organisierte sie an ihrer alten Wirkungsstätte einen Praktikumsplatz für eine junge Asylbewerberin.

Den Kontakt zu ihrer ehemaligen Firma hat Ingeborg Friedrich genutzt, um deutlich zu machen, wie dringend notwendig Kleider- und andere Sachspenden für die Flüchtlinge gebraucht werden. Und so sammelten die Oemeta-Mitarbeiter Kleidung,  Schuhe, Bettwäsche, Spielzeug und Hygieneartikel, um sie dem Tornescher Sprachcafé zur Weitergabe an Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

Aus dieser Spendenbereitschaft für Sachspenden entwickelte sich nach einem Aufruf der Geschäftsleitung auch eine Geldsammlung. Unter dem Motto „Oemetaner helfen Flüchtlingen“ haben Karen Broers, Assistentin der Geschäftsleitung, und Malte Krone, Leiter Marketing, beim jüngsten Treffen von Sprachpaten und Flüchtlingen im Sprachcafé „Come TOgether“ 450 Euro an VHS-Leiterin Inga Pleines für die Flüchtlinge übergeben.

„Unsere Mitarbeiter haben fleißig gespendet und die Geschäftsleitung hat das Ergebnis großzügig aufgerundet“, teilte Malte Krone bei der Spendenübergabe mit. Wie VHS-Leiterin Inga Pleines betonte, werde das Geld dem Produktkonto „Sprachcafé“ zugeführt. In einem Team, dem Sprachpaten angehören, werde über die Verwendung entschieden. Das Sprachcafé ist vor einem Jahr aus einem VHS-Sprachkurs hervorgegangen. Seitdem arbeiten die VHS-Leiterin und die ehrenamtlichen Sprachpaten bei der Integration der Flüchtlinge eng zusammen. So bietet die VHS nicht nur Sprachkurse an, sondern hat auch einen Nähkurs für Flüchtlinge eingerichtet.

„Die 18 Teilnehmer nutzen bei den Treffen die Nähmaschinen und das Material in der VHS, aber zuhause haben sie keine Nähutensilien, um weiterarbeiten zu können. Ich könnte mir vorstellen, dass von dem Geld Nähmaterial gekauft oder Flüchtlingsfamilien bei der Anschaffung von Schulmaterialien für ihre Kinder unterstützt werden. Auch für die verkehrssichere Ausstattung von gespendeten Fahrrädern ist die Oemeta-Geldspende sehr dienlich“, dankte VHS-Leiterin Inga Pleines für die Unterstützung.

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