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Uetersener Nachrichten

21. November 2017 | 07:42 Uhr

Ökumene: Weg aus der Finsternis

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

AndachtGottesdienst im Sinne von Taizé am 12. November in der Klosterkirche Uetersen / Lieder und Lichter stehen im Zentrum

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2017 | 16:05 Uhr

Der ökumenische Männerorden in Taizé fasziniert viele Menschen seit Jahrzehnten. In Taizé kommen christliche Gemeinschaften zusammen und verschmelzen dort zu einer Einheit. Taizé ist gelebte Ökumene und ein Ort, an dem warme Kerzenlichter leuchten und so eine Atmosphäre der Ruhe und Geborgenheit vermitteln. Andachten im Sinne von Taizé gibt es seit einigen Jahren regelmäßig auch in Uetersen. Der nächste Taizé-Gottesdienst, zu dem die christlichen Kirchen aus der Rosenstadt einladen, findet am Sonntag, 12. November, mit Beginn um 17 Uhr in der Klosterkirche statt. Geleitet wird er von Geistlichen der Ortsgemeinden.

Bekannt ist die Brudergemeinschaft Taizé aufgrund ihrer charakteristischen Gesänge, die Vertrautheit durch Emotionen weckende Melodien erzeugen. Auch am 12. November soll gesungen werden. Pastorin Kirsten Ruwoldt (Foto), Hausherrin an der Klosterkirche, freut sich auf die Andacht, die musikalisch von Ansgar und Katharina Theuner begleitet wird.

Die Kirchzeit ist für alle Menschen offen, die sich von dieser Form der Gottesdienstgestaltung angezogen fühlen, eine Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft ist nicht notwendig.

Roger Louis Schutz-Marsauche gründete Taizé mit weiteren Männern − alle waren evangelische Christen − im Jahre 1949. Alle verschrieben sich dem gemeinsamen, einfachen Leben in Ehelosigkeit. Die Gruppe, die zahlenmäßig schnell anwuchs, versorgte sich zunächst mit Landwirtschaft. In den 1960er Jahren folgten zunehmend Jugendliche der Einladung, den Orden zu besuchen. Taizé bot jungen Menschen eine Möglichkeit des Austauschs über biblische und spirituelle Themen in internationalen Gruppen. Frère Rogers, wie sich Schutz nannte, war von 1949 bis 2005 Prior (Leiter) der „Communauté von Taizé“. 2005 fiel er einem Attentat zum Opfer.

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