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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 22:01 Uhr

Fußball : Nur die Tore fehlten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Dass der Hamburger SV in der 1. Bundesliga bleibt, hoffen bei den 1. Herren TSV Uetersen fast alle Spieler und Verantwortlichen. Die 3. Herren des HSV hätten die Rosenstädter aber nur zu gerne geschlagen, als sie am Gründonnerstag zum Landesliga-Nachholspiel gegen die „Rothosen“ antraten. Auf dem Rasenplatz an der heimischen Jahnstraße starteten die Uetersener mit denselben zehn Feldspielern wie beim vorherigen 3:0-Sieg gegen Lurup; somit saß Verteidiger Hrvoje Blazan Budimir nach der Rückkehr aus seinem Urlaub nur auf der Bank. Ein frühes Führungstor für die Hausherren wäre möglich gewesen: Schon nach fünf Minuten hatte TSV-Stürmer Sascha Kuzmanov nach Till Moslers Steilpass freie Bahn, schoss aber links vorbei, anstatt den in der Mitte frei stehenden Philipp Ehlers zu bedienen.

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erstellt am 06.Apr.2012 | 21:35 Uhr

Drei Minuten später setzte sich Kuzmanov rechts schön durch und flankte in die Mitte, wo Marc Güldener den Ball klar mit der Hand mitnahm, ehe er im HSV-Strafraum gefoult wurde. Dass der Referee weiterlaufen ließ, verstand TSV-Trainer Jörn Borstelmann nicht: „Entweder, er pfeift Handspiel gegen uns, oder er gibt uns einen Elfmeter!“ Nach neun Minute scheiterte Kuzmanov von links an HSV-Keeper Yannick Heuer, der auch die Fernschüsse von Yannick Kouassi (18.) und Kuzmanov (20.) sicher parierte. Auch als Ehlers einen Kouassi-Pass von halbrechter Position aus direkt nahm, parierte Heuer stark (24.). Auf der Gegenseite war TSV-Torwart Dennis Zimmermann (vertrat Stamm-Keeper Christoph Richter, der sich beim Warmmachen am kleinen Finger verletzt hatte) fast beschäftigungslos, auch wenn die HSV-Dritte nach 25 Minuten besser ins Spiel fand. Da Güldeners Linksflanke zu hoch für Kuzmanov war (34.), wurde auch die letzte Chance der ersten Halbzeit vergeben.

Nur Zentimeter fehlten zum Führungstor, als Güldener den Ball nach Kouassis Querpass aus 20 Metern an den linken Innenpfosten nagelte (52.). Als Kuzmanov in der 70. Minute im HSV-Strafraum klar gefoult wurde, blieb der fällige Elfmeter-Pfiff aus, was die TSV-Trainer Heiko Waschatz und Borstelmann an den Rand der Verzweiflung brachte. Die Partie wurde nun immer umkämpfter und lebte von ihrer Spannung; phasenweise blitzte auch immer wieder das spielerische Können der Rosenstädter auf. Nach einer fragwürdigen Abseitsentscheidung gegen Ehlers (84.) passte es ins Bild, dass auch noch Kuzmanovs gute Konterchance abgepfiffen wurde, weil der Referee zuvor umgeknickt war (87.). So blieb es beim 0:0 und Waschatz ärgerte sich: „Wir waren klar überlegen, nur die Tore haben gefehlt!“

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